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7 bewährte Praktiken für mehr Wohlbefinden: Stärken Sie Ihre mentale Gesundheit

Neujahrsvorsätze drehen sich meist um körperliche Fitness – Abnehmen, gesünder essen oder mit dem Rauchen aufhören. Oft wird jedoch die emotionale Haltung dahinter übersehen. Psychische Gesundheit ist ebenso entscheidend wie die körperliche: Über 8 Millionen Amerikaner leiden unter psychischen Erkrankungen, und Studien verbinden Stress mit Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und mehr.

„Die Fähigkeit, anders mit unserem Geist umzugehen, Stress besser zu managen und uns für positive Aspekte des Lebens zu öffnen, fördert Resilienz und Selbstvertrauen“, erklärt Psychologin Elisha Goldstein, PhD und Autorin von Uncovering Happiness. „Motivation für gesunde Gewohnheiten bei Schlaf, Ernährung und Bewegung entsteht aus der psychischen Gesundheit.”

Überlegen Sie in diesem Jahr diese Vorsätze, um Ihre geistige Verfassung zu stärken – und damit auch körperliche und emotionale Gesundheit.

1. Seien Sie präsent

„Präsenz reduziert negatives Grübeln und Ängste, während sie Genuss steigert“, sagt Goldstein. Sie hilft, Stress früh zu erkennen und bewusst zu reagieren, statt impulsiv. Bauen Sie eine tägliche Praxis auf, z. B. Achtsamkeit. Im Alltag: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Sinne beim Spazierengehen oder Abwaschen, legen Sie das Handy weg und hören Sie Freunden wirklich zu – inklusive ihrer Emotionen.

2. Spielen Sie mehr

„Spielen wirkt wie Dünger fürs Gehirn“, betont Goldstein. Studien zeigen: Es fördert Proteine für gesundes Gehirnwachstum, Gedächtnis und Lernen. Spielen muss nicht kindlich sein – seien Sie spielerischer: Umgang mit Gedanken als vorübergehend, Neugier beim Training auf Muskelgefühle wecken oder Arbeit kreativ gestalten.

3. Gehen Sie kalkulierte Risiken ein

Angst vor Risiken ist normal, doch „sie können uns mit unseren Werten verbinden und lohnen sich“, sagt David Austern, PsyD, klinischer Ausbilder für Psychiatrie an der NYU Langone Health. Statt Worst-Case-Szenarien zu spinnen, fragen Sie: Wie passt das zu meinen Werten? Eine Gehaltserhöhung ermöglicht mehr Familienzeit, ein Date eine erfüllende Beziehung. Lassen Sie sich davon motivieren.

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4. Achten Sie auf Ihren inneren Dialog

Negativer Selbstgespräch fällt oft nicht auf. Goldstein rät: „Würden Sie bei einem Freund mit solcher Kritik bleiben?” Nein? Ersetzen Sie durch wahre Affirmationen wie „Ich bin gut genug“. Fühlen und verkörpern Sie sie – das verändert Ihr Gehirn langfristig und verbessert Handlungen.

5. Üben Sie Durchsetzungsvermögen

Schwer, Wünsche zu äußern oder Nein zu sagen? „Das führt zu Stress und einseitigen Beziehungen“, warnt Austern. Trainieren Sie es: Fangen Sie klein an, z. B. im Laden „Nein, ich stöbere nur“. Es überträgt sich auf Job und Freunde, stärkt Umgang mit Konflikten.

6. Seien Sie großzügig zu sich selbst

Wichtig für Pflegende: Bei Stress – 10-Minuten-Spaziergang, Latte oder einen mentalen Erholungstag. „Fragen Sie: Was bedeutet Selbstliebe konkret?“, rät Goldstein. Integrieren Sie es öfter ins Leben.

7. Suchen Sie das Gute

Das Gehirn priorisiert Negatives evolutionär zum Schutz, ignoriert aber Glück. Goldstein: Halten Sie tagsüber nach positiven Momenten Ausschau, reflektieren Sie abends. Es ist mehr Positives, als Sie denken.