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3 effektive Wege, den Vagusnerv zu stimulieren und Ihr Immunsystem zu stärken – Von Harvard-Arzt Dr. Jeffrey Rediger

In Zeiten globaler Herausforderungen wie einer Pandemie suchen viele nach Wegen, ihr Immunsystem zu unterstützen. Ernährung, Kräuter, Supplements und Bewegung spielen eine Rolle, doch Dr. Jeffrey Rediger, medizinischer Direktor an Harvard, fasst es treffend zusammen: „Unsere Immunzellen wollen ihre Arbeit richtig erledigen – wir müssen ihnen nur optimale Bedingungen schaffen“, erklärt er im mindbodygreen-Podcast. Unser Körper ist unser Verbündeter; eine kleine Unterstützung reicht oft aus.

Die Stärkung der Immunität ist komplex, doch eine wissenschaftlich fundierte Methode bereitet den Boden: die Aktivierung des Vagusnervs. Dieser Nerv erstreckt sich vom Gehirnstamm über den Hals durch Brust und Bauch und beeinflusst nahezu alle Vitalorgane. Seine Stimulation ist entscheidend für die Immunabwehr. Der Vorteil: Sie benötigen nur Ihren Körper und Geist.

Dr. Rediger, Experte mit fundierter klinischer Erfahrung, nennt drei praxisnahe Ansätze, um den Vagusnerv zu aktivieren und die Immunität zu boosten:

1. Entspannung für Körper und Geist

„Viele leben chronisch im Kampf-, Flucht- oder Freeze-Modus, ohne es zu merken“, sagt Rediger. Gedankenkarussells bei Stau oder Alltagsstress sind typisch. Die Bekämpfung von Entzündungen beginnt mit Stressmanagement – ein Konsens unter Experten.

Stress schwächt die Immunität und erhöht Infektanfälligkeit. Die Physiologie des Stresses kontrastiert mit der des Vagusnervs: Im Stressmodus werden Immunzellen desensibilisiert und arbeiten fehleranfällig. Vagusstimulation hingegen optimiert ihre Virenabwehr, gestützt auf Forschung.

Atmung, Meditation oder Dankbarkeitsübungen sind bewährte Methoden. Finden Sie, was Ihren Geist beruhigt – Dr. Redigers Empfehlung basiert auf jahrelanger Praxis.

2. Echtes menschliches Miteinander

Soziale Bindungen stärken die Immunität, ergänzt durch vagale Effekte. „Bei echter Verbindung fluten Oxytocin, Dopamin und Serotonin – Moleküle, die Immunzellen effizient arbeiten lassen“, erläutert Rediger.

Dieser Effekt entsteht auch spontan, z. B. beim Kassierer oder Barista. „Wo Raum im Herzen für den anderen ist, profitiert die Physiologie.“ Ein Lächeln wirkt Wunder: Es stimuliert den Vagusnerv über die Augenmuskeln. Studien bestätigen: Vagusstimulation kann zu unkontrollierbarem Lachen führen, ein Indiz für erhöhte Aktivität.

3. Glaube und Gebet

Glaube konterkariert Stress und fördert vagale Stimulation, wie Rediger betont. Fügen Sie es Ihrer Stressbewältigung hinzu, wenn es passt – doppelter Nutzen.

Beim Gebet zählt die Qualität: Studien sind gemischt, doch Rediger plädiert für einen qualitativen Blick. Ähnlich wie bei Meditation zeigen Gehirnscans Unterschiede zwischen Neulingen und Praktikern. Wer Gebet als kraftvolle Praxis annimmt, stimuliert den Vagusnerv stark.

Zusammenfassend: Kein stundenlanges Meditieren nötig. Achtsamkeit reicht, um aus dem Stressmodus auszubrechen – nach Dr. Rediger, Harvard-Experte.

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