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4 unverhandelbare Stress-Tipps einer Notfallärztin – Auch an den hektischsten Tagen

Wir alle wissen: Effektive Stressbewältigung ist essenziell für unser Wohlbefinden. Doch in der Praxis fällt es oft schwer, beruhigende Rituale in den Alltag zu integrieren – besonders bei vollem Terminkalender. Die gute Nachricht: Kleine, bewährte Änderungen reichen aus, um spürbare Erleichterung zu schaffen, ohne den Tagesablauf zu stören.

Eudene Harry, M.D., Facharztin für Notfallmedizin und integrative Medizin, kennt das aus jahrelanger Praxis. Im mindbodygreen-Podcast verrät sie ihre vier unverzichtbaren Strategien, die sie selbst an den stressintensivsten Schichten anwendet. Hier ihre Top-Empfehlungen:

1. Den Tag ruhig starten

Dr. Harry beginnt jeden Morgen mit Achtsamkeit, um den Ton für den Tag zu setzen. Direkt nach dem Aufwachen widmet sie sich ein paar Minuten Meditation oder Yoga: „Manchmal sind es nur fünf Minuten, weil der Tag schon wartet“, erklärt sie. „Ich zentriere mich damit – sei es durch Meditation oder eine Yoga-Übung.“

Danach folgt Dankbarkeitsübungen: „Ein negativer Start zieht den ganzen Tag mit runter. Zentrierung ist für mich absolut essenziell.“

2. Atemarbeit als Soforthilfe

Ihre Go-to-Methode bei akutem Stress: bewusste Atmung. „Mein Atem beruhigt mich am schnellsten“, sagt Dr. Harry. Sie zieht sich kurz zurück und atmet tief durch. „Wenn der Stress mich überrollt, fühlt sich die Brust eng an – ich bin im Kampf-oder-Flucht-Modus. Atemarbeit durchbricht diesen Kreislauf sofort.“

Kurze Übungen wirken Wunder: Eine Studie mit 20 Hypertonikern zeigte, dass fünf Minuten spontane Atmung plus vier Minuten kontrolliertes Atmen (sechs Zyklen pro Minute) den Blutdruck senkten.

Für effektive Atemtechniken gegen Angst: Dieser Artikel stellt bewährte Methoden vor.

3. Mikromomente einplanen

Dr. Harry schwört auf „Mikromomente“ – kurze Achtsamkeits-Phasen, die nahtlos in den Tag passen. Beispiele: 10 Minuten Meditation, achtsames Trinken einer Tasse Zitronen-Grüntee (ihr Favorit) oder entspannende Musik.

„Blocken Sie es ein: Um 12:30 Uhr nehme ich mir 10 Minuten“, rät sie. „Ob im Auto essen, meditative Musik hören, fünf Minuten Yoga oder Treppen statt Aufzug – Hauptsache, es passiert.“

Wichtig: Machen Sie es zur Gewohnheit. „Stressabbau ist keine Option, sondern Voraussetzung für Gesundheit.“

Soziale Verbindungen pflegen

Zuletzt: Starke Beziehungen. „Sie helfen enorm beim Stressmanagement“, betont Dr. Harry – gestützt durch Forschung. „Geteilter Stress fühlt sich leichter an, man fühlt sich geliebt. Das verbessert Lebensqualität und -dauer.“ Studien zeigen: Soziale Integration senkt das Sterberisiko.

Es zählt die Qualität, nicht Quantität: „Wie viele Freunde reichen? Entscheidend sind tiefe Bindungen zu Partner, Freunden und Familie.“

Zusammenfassung

Diese Tipps von Dr. Harry sind ideale Ergänzungen zu Ihrer Routine. In hektischen Phasen opfern wir oft genau das, was uns zentriert hält. Probieren Sie es aus – für mehr Gelassenheit im Alltag.