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Als Ernährungsexpertin überrascht: 4 Schlüssel-Erkenntnisse aus dem mbg Functional Nutrition Program

Als Gesundheitsredakteurin bei mindbodygreen mit einem Master in Physiologie und Komplementär- und Alternativmedizin sowie jahrelanger Erfahrung in integrativer und funktioneller Medizin hielt ich mich für eine Ernährungsexpertin. Doch das Functional Nutrition Program von mindbodygreen hat mir gezeigt: Über Gesundheit gibt es immer Neues zu lernen – von der Heilung chronischer Entzündungen und Hormonungleichgewichte durch Ernährung bis hin zu Strategien für Langlebigkeit und Prävention chronischer Erkrankungen.

Hier die vier wichtigsten Lektionen, die ich mitnehme:

1. Infektionen sind eine oft übersehene Ursache für Autoimmunerkrankungen

Zecken und ihre Infektionen wie Lyme-Borreliose, Babesiose oder Bartonella treiben Entzündungen voran und können Autoimmunprozesse auslösen. Mit zunehmender Zeckenpopulation und Ausbreitung von Lyme ist Bewusstsein entscheidend.

Bei einem Zeckenstich: Lassen Sie ihn labortesten. Bei Symptomen oder Autoimmunerkrankungen: Nutzen Sie den MSIDS-Fragebogen von Dr. Richard Horowitz.

Tipp: Nicht nur Zecken! EBV oder Zahninfektionen können Trigger sein. Konsultieren Sie einen funktionellen Mediziner, auch bei optimaler Ernährung.

2. Blanchieren: Die smarte Methode, Gemüse zuzubereiten

Blattgemüse wie Bok Choy, Broccolini oder Mangold sind tricky. Kochen dauert lange und mindert Nährstoffe (obwohl es bei Tomaten oder Karotten die Bioverfügbarkeit steigert). Kelly LeVeque, mbg-Kollektiv-Mitglied, Autorin von Körperliebe und Gastgeberin des Programms, stellte mir Blanchieren vor.

So geht's: Erhitzen Sie in einer großen Pfanne 2–3 cm Wasser. Kochen lassen, Gemüse 2–5 Minuten garen, bis es dunkelgrün wird. Wenden, weich garen, abgießen und in Ghee oder Avocadoöl anbraten. Schnell, nährstoffschonend – ideal!

3. Einweichen von Samen, Nüssen und Körnern lohnt sich

Einweichen und Keimen war für mich immer Aufwand. Das Programm hat mich überzeugt: Es verbessert Verdaulichkeit, reduziert Phytinsäure und reizende Enzyme. Jetzt kaufe ich gekeimte Produkte und weiche Overnight Oats ein.

4. Zucker bleibt ein massives Problem

In Wellness-Zentren wie Brooklyn vergißt man: Viele haben keinen Zugang zu gesunder Ernährung. Schockierend: Amerikaner essen 80 Gramm Zucker täglich66 Pfund jährlich. Er versteckt sich in Brot, Milch, Joghurt, Müsli, Gewürzen, Kaffee.

Ich halte mich unter 10 g zugesetztem Zucker/Tag – Süße aus Früchten und dunkler Schokolade (2–3 g/Portion). Dr. Mark Hyman, Integrationsmediziner und Programmausbilder, verknüpft das mit der psychischen Gesundheitskrise: Wir sind, was wir essen – besonders unser Gehirn.

Erfahren Sie direkt von Top-Experten wie Dr. Joel Kahn, Dr. Taz Bhatia und Dr. Frank Lipman. Sie haben Bestseller verfasst, Praxen und Restaurants gegründet und setzen sich für Food as Medicine ein.

Testen Sie das Functional Nutrition Program von mbg selbst hier.

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