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Wut fördert bei Älteren Entzündungen und chronische Krankheiten – Studie der American Psychological Association

Unsere Gedanken beeinflussen direkt unser Wohlbefinden. Negative Erinnerungen lösen oft körperliche Spannung aus. Doch welche Langzeitfolgen hat das für die Gesundheit?

Eine aktuelle Studie der American Psychological Association zeigt: Wut ist schädlicher als Traurigkeit, wenn es um erhöhte Entzündungswerte und das Risiko chronischer Erkrankungen bei Senioren geht.

Die Forscher untersuchten Erwachsene zwischen 59 und 93 Jahren. Sie protokollierten die Häufigkeit von Wut- und Traurigkeitsgefühlen, erfassten chronische Erkrankungen und maßen Entzündungswerte.

„Wir fanden heraus, dass tägliches Wutempfinden bei Menschen über 80 Jahren mit höheren Entzündungswerten und chronischen Krankheiten einhergeht – nicht jedoch bei jüngeren Senioren“, erklärt Co-Autor Carsten Wrosch, Ph.D., von der Concordia University. „Traurigkeit zeigte keinen Zusammenhang mit Entzündungen oder Krankheiten.“

Jüngere Senioren fühlen sich oft handlungsfähig und können Wut aktiv abbauen. Ältere hingegen sehen sich häufig machtlos, was Emotionen anhäuft und schadet.

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit besserer Bewältigungsstrategien für ältere Erwachsene, um unkontrollierbare Herausforderungen zu meistern und Wut sowie Krankheitsrisiken zu mindern.

Auch für Jüngere relevant: Neue Forschung bestätigt, dass unterdrückte Emotionen wie Wut oder Trauer zu gestörten Cortisolwerten, Herzkrankheiten, Reizdarm, Angst und Depressionen führen können.

Was hilft? Gespräche mit Vertrauenspersonen senken Cortisol. Alternativen wie Schreiben, Tanzen, Zeichnen oder Singen wirken ebenso entlastend – auch wenn Reden nicht Ihr Ding ist.

Achten Sie auf körperliche Signale: Wie fühlt sich Glück an? Und Wut? Achtsamkeit hilft, negative Emotionen frühzeitig loszulassen, bevor sie schaden.

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