Entzündungen haben vielfältige Auswirkungen auf den Körper – einige sind essenziell, andere chronisch schädlich. Sie belasten das Immunsystem, die Organe und die psychische Gesundheit. Aktuelle Forschung der American Stroke Association deutet jedoch darauf hin, dass Optimismus Entzündungen allein durch positives Denken mindern kann.
In einer Studie mit 49 Schlaganfall-Überlebenden entdeckten Wissenschaftler einen klaren Zusammenhang: Optimistische Patienten wiesen niedrigere Entzündungswerte und mildere Schlaganfälle auf.
Optimismus verbessert den Krankheitsverlauf
Post-schlaganfallbedingte Entzündungen erschweren oft die Rehabilitation und fördern Komplikationen. Die Forscher bewerteten drei Entzündungsmarker sowie Optimismusniveaus mittels des Life Orientation Test. Ergebnis: Höherer Optimismus korrelierte mit geringerer Schlaganfallschwere, niedrigeren Entzündungswerten und weniger Behinderungen nach drei Monaten.
Erstverfasserin Yun-Ju Lai, Ph.D., M.S., R.N., erklärt: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass optimistische Menschen einen besseren Verlauf haben. Die Steigerung der Motivation könnte psychische Gesundheit und Erholung nach einem Schlaganfall nachhaltig verbessern.“
Anwendung der Erkenntnisse
Das Forschungsteam sieht hier Ansatzpunkte für die Schlaganfalltherapie. Lai betont: „Patienten und Familien sollten ein positives Umfeld schaffen. Psychische Gesundheit wirkt sich direkt auf die Genesung aus.“
Entzündungen im Gehirn sind nach einem Schlaganfall unvermeidbar, können aber die Psyche belasten. Umgekehrt verstärkt Pessimismus Entzündungen, wie weitere Studien belegen.
Obwohl die Ergebnisse Schlaganfall-Patienten betreffen, plädieren sie für Optimismus bei allen: Warum Optimismus die Lebenserwartung steigert und sieben Tipps für mehr Positivität.
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