CBD polarisiert: Während viele von entspannender Wirkung und Stressreduktion schwärmen, berichten andere von keinerlei Effekt. Hier wirkt sich die individuelle Körperchemie aus – pflanzliche Wirkstoffe entfalten sich nicht bei jedem gleich. Dr. Bonni Goldstein, eine erfahrene Spezialistin für Cannabismedizin in Kalifornien und Autorin des bevorstehenden Buches Cannabis Is Medicine, beobachtet in 99 % der Fälle, in denen CBD bei Patienten „nicht anschlagt“, dass keine höhere Dosis ausprobiert wurde.
Die Wahrheit über niedrige Dosen
Wenn Dr. Goldstein, die seit über einem Jahrzehnt mit Cannabismedizin arbeitet, hört, dass CBD keine Wirkung zeigt, fragt sie zuerst nach der Dosis.
„Generell werden nur etwa 4 bis 20 % der eingenommenen Cannabinoide absorbiert“, erklärt Goldstein. Der Grund: Cannabinoide wie CBD sind fettlöslich, nicht wasserlöslich, weshalb viel im Verdauungstrakt verloren geht und nicht in den Blutkreislauf gelangt.
„Bei 10 Milligramm Einnahme und nur 4 bis 20 % Absorption reden wir von einer winzigen Dosis, die selten wirkt“, betont sie.
Zum Vergleich: Viele Studien testen Hunderte Milligramm. In einer Doppelblindstudie des Brazilian Journal of Psychiatry erhielten 57 gesunde Männer vor einer Rede 150, 300 oder 600 mg CBD. Die 300-mg-Gruppe profitierte am stärksten von stressreduzierenden Effekten auf Stimmung, Blutdruck und Herzfrequenz.* Eine japanische Studie mit 37 Jugendlichen mit sozialer Angststörung zeigte, dass 300 mg täglich über vier Wochen die Ängstlichkeit minderten.*
Nicht jeder braucht hohe Dosen. Goldstein rät: „Niedrig starten, langsam steigern.“ Bei 10 mg und keiner Wirkung: Eine Woche testen für kumulative Effekte. Danach Dosis erhöhen.
Auch das Produkt zählt: CBD-Isolate sind oft schwächer als Vollspektrum-Produkte, die durch den Entourage-Effekt synergistisch wirken.*
Nebenwirkungen sind selten, auch bei höheren Dosen. Möglich: Mütigkeit, Magenbeschwerden oder Appetitverlust, besonders bei Ölen. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt vor Dosiserhöhung, insbesondere bei anderen Medikamenten. „CBD wird in der Leber abgebaut, wie 60 % aller Arzneimittel – Interaktionen sind möglich, aber rar“, sagt Goldstein.
Wie erkennen Sie, ob es wirkt?
CBD kann Stress mindern, Stimmung ausgleichen und Reizbarkeit reduzieren.* Es entzündungshemmend wirkt und lässt schmerzende Gelenke nach.*
Nutzer des Vollspektrum-Hanfextrakts von mbg (15-20 mg Cannabinoide pro Portion, 990 mg Hanf pro Flasche) berichten: „Mehr Gelassenheit im Alltag“ und „ruhiger, geerdeter.“ Ein User: „Mit Hopfen und Rosmarin entspannt es den Tag – alles läuft reibungsloser, ohne Kleinkram.“*
Kein Erfolg bisher? Wählen Sie Vollspektrum, geben Sie Zeit, steigern Sie die Dosis (mit Arzt) – bevor Sie CBD abschreiben.