Apfeltee überzeugt durch sein fruchtig-süßes Aroma, wärmt angenehm und bietet nachweislich gesundheitliche Vorteile. Als Ernährungsexperte zeigen wir Ihnen, wie Sie unbelasteten Apfeltee aus Bio-Äpfeln selbst herstellen und zubereiten.
Der beliebte Tee entsteht hauptsächlich aus getrockneten Apfelschalen, manchmal auch aus ganzen Früchten. Getrocknete Apfelstücke sind in vielen Teemischungen enthalten – doch pur schmeckt er am besten und reinsten.
In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wissenswerte: Vom einfachen Rezept bis zu den gesundheitlichen Effekten, gestützt auf aktuelle Studien.
Apfeltee selbst herstellen
Supermarkt-Apfeltee enthält oft künstliche Aromen oder Pestizidrückstände. Selbst gemacht vermeiden Sie das zuverlässig.
Verwenden Sie Apfelschalen von Bio-Äpfeln – so sparen Sie Geld und reduzieren Lebensmittelverschwendung. Alle Apfelsorten eignen sich.
Für ganze Äpfel: Schneiden Sie sie in feine Ringe wie bei Apfelchips.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Breiten Sie Apfelschalen oder -ringe auf Küchen- oder Backpapier aus.
- Im Sommer sonnengetrocknet, im Winter bei ca. 50 °C im Backofen (Tür spaltbreit offen). Tipp: Nutzen Sie Restwärme, um Strom zu sparen. Die Schalen bleiben durch Pektin leicht elastisch.
- Zerkleinern Sie die getrockneten Stücke und lagern Sie sie luftdicht an einem dunklen, trockenen Ort.
Tipp: Verfeinern Sie mit Zimt, Nelken oder getrocknetem Ingwer.
Apfeltee zubereiten: Warm oder kalt
Für 250 ml: 1 TL getrocknete Schalen.
- Wasser aufkochen.
- Schalen in Teesieb geben, mit heißem Wasser übergießen.
- 5–15 Minuten ziehen lassen – länger für intensiveren Geschmack.
Ideal für Mischungen mit grünem Tee oder Kräutertees. In der Türkei mit Schwarztee und frischen Äpfeln. Perfekt auch für Glühwein oder Punsch.
Im Sommer als Kaltauszug:
- 2 EL Schalen mit 0,5 l Wasser übergießen.
- Optional Zitronenmelisse oder Minze hinzufügen.
- Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Gesundheitliche Wirkungen von Apfeltee
Äpfel sind nach Bananen das meistgegessene Obst weltweit – reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenolen und Flavonoiden.
Eine Studie von 2016 bestätigt: Diese Stoffe senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, Krebs und Diabetes. Sie wirken antioxidativ, reduzieren oxidativen Stress und fördern die Zellerneuerung.
Traditionell hilft Apfeltee bei rheumatischen Beschwerden, Gicht, Verdauungsproblemen, Nervosität und Erschöpfung (wissenschaftlich nicht vollständig belegt).
Bestenliste: Der beste Bio-Tee