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Süßholzwurzeltee: Wirkung bei Husten und Magen, Zubereitung und Dosierung

Süßholzwurzeltee gilt als bewährtes pflanzliches Heilmittel bei Atemwegsbeschwerden und Magen-Darm-Problemen. Basierend auf etablierten Quellen wie Netdoktor.de und der Apotheken-Umschau erklären wir die Wirkung, Zubereitung und wichtige Vorsichtsmaßnahmen.

Süßholzwurzeltee: Intensiver Geschmack und bewährte Wirkung

Der Tee überzeugt durch seinen markant süßen Geschmack, der etwa 50-mal intensiver ist als bei Rohrzucker – wie die Apotheken-Umschau beschreibt. Er eignet sich hervorragend pur oder als Ergänzung zu anderen Tees, um bittere oder scharfe Noten von Ingwer oder Kurkuma auszugleichen. Beginnen Sie jedoch dosiert, um den Geschmack nicht zu dominieren.

Auch therapeutisch ist Süßholzwurzeltee wirksam: Netdoktor.de bestätigt wissenschaftlich fundiert seine schleimlösende Wirkung bei Husten. Die Wurzel regt die Produktion von flüssigem Schleim in den Atemwegen an, was zähen Auswurf leichter abhustbar macht.

Erste Laborstudien, zitiert von der Apotheken-Umschau, deuten auf entzündungshemmende Effekte bei Gastritis, Magengeschwüren oder Herpesviren hin. Diese Ergebnisse bedürfen jedoch weiterer klinischer Untersuchungen am Menschen.

Süßholzwurzeltee: Richtige Zubereitung und Dosierung

Für die Herstellung verwenden Sie getrocknete, kleingeschnittene Süßholzwurzel.

  1. Geben Sie 1–2 Teelöffel pro Tasse.
  2. Gießen Sie 150 ml kochendes Wasser darüber und ziehen Sie 10–15 Minuten.
  3. Seihen Sie ab und genießen Sie den Tee warm.

Netdoktor.de empfiehlt eine Tageshöchstdosis von 5 bis 15 Gramm und empfiehlt, die Einnahme auf maximal vier Wochen zu beschränken. Längere Nutzung kann laut Apotheken-Umschau den Blutdruck erhöhen und den Blutzuckerspiegel beeinflussen.

Bei Diabetes, Nierenproblemen, Hypertonie oder in der Schwangerschaft ist Süßholzwurzeltee kontraindiziert. Er kann zudem Medikamente beeinträchtigen – konsultieren Sie immer einen Arzt.

Nachhaltiger Süßholzkonsum

Ursprünglich aus Westasien stammend, wächst Süßholz heute auch im europäischen Mittelmeerraum. Wählen Sie europäische Bio-Produkte, um Transportwege zu minimieren und auf chemisch-synthetische Pestizide zu verzichten – so fördern Sie umweltverträgliche Landwirtschaft.