Gerade in der dunklen Jahreszeit fällt es vielen schwer, motiviert und energiegeladen zu bleiben. Erfahren Sie hier, was Sie gegen Antriebslosigkeit tun können.
Der Winter – Zeit der Antriebslosigkeit
Sie kennen das sicher: Tage, an denen nichts so richtig vorangeht. Besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit fühlen sich viele träge und erschöpft. Das ist gelegentlich normal – Ihr Körper braucht Pausen. Gönnen Sie sich Ruhe an regnerischen Tagen.
Ausreichend Erholung ist essenziell, um neue Energie zu tanken. Seien Sie jedoch wachsam, wenn Antriebslosigkeit anhält. Schwierigkeiten, morgens aufzustehen, fehlende Produktivität oder Orientierungslosigkeit über Tage hinweg deuten auf tieferliegende Ursachen hin. Zeit, diese genauer zu beleuchten.
Typische Symptome von Antriebslosigkeit
Symptome variieren individuell, doch typische Anzeichen sind:
- Trotz genug Schlaf Probleme beim Aufstehen
- Erhöhtes Schlafbedürfnis tagsüber
- Konzentrationsprobleme
- Lustlosigkeit und Trägheit
- Schwächegefühl und Niedergeschlagenheit
- Geschwächtes Immunsystem
Antriebslosigkeit vs. Depression – klare Unterscheidung
Beeinträchtigt Antriebslosigkeit Ihren Alltag? Klären Sie die Ursachen. Wichtig: Unterscheiden Sie vorübergehende Phasen von einer Depression, einer schweren Erkrankung, die professionelle Therapie erfordert.
Verschwindet die Antriebslosigkeit trotz Maßnahmen nicht? Konsultieren Sie Hausarzt und Psychotherapeuten. Der Arzt schließt körperliche Ursachen aus, der Therapeut adressiert psychische Aspekte. Bei Depressionen wirken Körper und Psyche eng zusammen.
Tipp: Die Deutsche Depressionshilfe bietet Kontakte für Beratung. Zögern Sie nicht – auch bei Unsicherheit.
Mögliche Ursachen von Antriebslosigkeit
Lassen Sie körperliche Ursachen vom Arzt prüfen – oft einfach nachweisbar und behandelbar.
Körperliche Ursachen:
- Eisenmangel
- Vitamin-D-Mangel
- Vitamin-B12-Mangel
- Schilddrüsenunterfunktion
Ein Blutbild reicht meist aus. Es gibt effektive Therapien.
Andere Ursachen: Stressfaktoren wie Job, Beziehungen oder Familie. Hören Sie in sich hinein. Bewusstmachung ist der erste Schritt. Bei überfordernden Problemen: Holen Sie professionelle Hilfe.
Antriebslosigkeit überwinden
Gegen vorübergehende Antriebslosigkeit helfen kostenlose Maßnahmen.
Tageslicht
Frische Luft und Spaziergänge wirken am besten. Selbst an bewölkten Wintertagen: 7.000 Lux draußen vs. 500 Lux drinnen – das boostet Vitamin-D-Produktion und Serotonin. Planen Sie Outdoor-Aktivitäten. Keine Zeit? Nutzen Sie eine Tageslichtlampe (nahe an natürlichen Werten), wie in Skandinavien üblich.
Empfohlene Tageslichtlampen (Stand Dezember 2018): Keine aktuellen Stiftung-Warentest-Tests, aber bewährte Marken: Beurer** (5 Modelle), Aourow** (1), TaoTronics** (1), Duronic** (1), Medisana** (3), Klarstein** (4).
Gute Preis-Leistung:
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Smartphone-Zeit reduzieren
Studien zeigen: Viel Bildschirmzeit dämpft Stimmung und Antrieb. Machen Sie Pausen, legen Sie abends Geräte weg.
Yoga und Meditation
Gönnen Sie sich Auszeiten: Spaziergänge, Baden, Yoga oder Meditation. Diese reduzieren Stress, ordnen Gedanken und laden auf.