Schüttelfrost ist ein häufiges Symptom bei Infektionen und anderen Erkrankungen. Als erfahrene Gesundheitsexperten teilen wir bewährte Strategien zur Linderung mit Hausmitteln und erklären, wann ärztliche Hilfe unerlässlich ist.
Bei Schüttelfrost zittert der gesamte Körper durch Kälteschauer, oft in Schüben. Dieses unkontrollierte Muskelzittern dient der Erhöhung der Körpertemperatur und tritt meist vor einem Fieberanstieg auf – typisch für fieberhafte Infekte.
Schüttelfrost: Häufige Ursachen
Schüttelfrost entsteht vor allem bei fieberhaften Infektionen. Mögliche Auslöser nach Angaben von Netdoktor umfassen:
- Erkältungen und Grippe,
- Lungenentzündungen,
- Scharlach,
- Blutvergiftungen.
Auch ohne Fieber möglich sind Ursachen wie Sonnenstich, Unterkühlung, Pilzvergiftungen oder Entzugserscheinungen (laut Netdoktor).
Wichtig: Bei Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen wie Grippe, Lungenentzündung oder Unterkühlung sofort einen Arzt aufsuchen. Eine professionelle Diagnose ist essenziell.
Bewährte Hausmittel gegen Schüttelfrost
Die Linderung hängt davon ab, ob Fieber vorliegt. Passen Sie die Maßnahmen entsprechend an.
Bei Schüttelfrost mit Fieber (Infektion): Erhöhen Sie die Körpertemperatur, um das Zittern zu stoppen.
- Ziehen Sie warme, lange Kleidung an und decken Sie sich zu. Warme Socken helfen besonders.
- Nehmen Sie ein heißes Bad, eine warme Dusche oder ein Fußbad.
- Trinken Sie schweißtreibende Tees wie Lindenblüten-, Holunderblüten- oder Hagebuttentee.
- Flüssigkeitszufuhr steigern – bei Infekten essenziell.
- Verwenden Sie eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen.
Bei Schüttelfrost durch Hitzeschlag oder Sonnenstich: Kühlen Sie den Körper statt zu wärmen.
- Vermeiden Sie Sonne, suchen Sie Schatten oder klimatisierten Raum.
- Setzen Sie sich aufrecht mit hochgelagertem Oberkörper und Kopf.
- Legen Sie kalte, feuchte Umschläge auf Stirn, Nacken und Waden.