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Haarausfall bei Frauen: Ursachen erkennen und wirksam behandeln – Experten-Tipps

Haarausfall bei Frauen fällt oft nicht sofort auf, belastet jedoch emotional stark. Schnelles Handeln gegen die Ursachen ist entscheidend. Eine gezielte Pflege und ausgewogene Ernährung können in vielen Fällen Linderung bringen.

Haarausfall bei Frauen und Männern: Wichtige Unterschiede

Haarausfall belastet Frauen besonders, da die Ursachen vielfältiger sind als bei Männern, wo er meist genetisch bedingt ist und entlang des Scheitels sowie am Hinterkopf beginnt. Bei Frauen tritt er diffus auf: Haare dünnen sich gleichmäßig aus, weil die Haarwurzeln nicht genug neue Haare bilden.

Normalerweise fallen täglich 80 bis 100 Haare aus. Mehr Haare in Bürste oder auf dem Kissen? Zeit für Ursachenforschung. Häufige Gründe für Haarausfall bei Frauen:

  • Körperliche Ursachen (z. B. hormonelle Störungen)
  • Psychische Belastungen
  • Beeinträchtigte Nährstoffversorgung der Haarwurzel
  • Falsche Haarpflege

Bei starkem oder anhaltendem Haarausfall (über Wochen) konsultieren Sie einen Arzt oder Dermatologen. Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe bieten zusätzlichen Support.

Haarausfall bei Frauen: Körperliche und psychische Ursachen

1) Hormonelle Schwankungen

Hormonelle Veränderungen sind eine häufige Ursache für Haarausfall.

  • Einnahme der Pille oder hormoneller Medikamente: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Alternativen.
  • Nach Absetzen der Pille: Der Hormonspiegel pendelt sich ein – Haarausfall kann vorübergehend zunehmen.
  • In Schwangerschaft oder Wechseljahren spielen Östrogenveränderungen und veränderte Bluternährung eine Rolle. Stoffwechselablagerungen beeinträchtigen die Haarwurzeln.
  • Mit zunehmendem Alter (besonders nach den Wechseljahren) erneuert sich das Haar langsamer, die Fülle nimmt ab.

2) Schlechte Durchblutung

Eine gute Kopfhautdurchblutung versorgt die Haarwurzeln optimal. Verlangsamte Blutzirkulation oder Ablagerungen durch falsche Ernährung stören das. Vermeiden Sie:

  • Fast Food
  • Zucker- und stärkehaltige Fertigprodukte
  • Alkohol und Zigaretten

3) Psychischer Stress

Starker Stress löst oft diffusen Haarausfall aus – indirekt durch ungesunde Ernährung.

  • Bei konzentrierten kahlen Stellen (kreisrunder Haarausfall, Alopecia areata) handelt es sich um eine Autoimmunreaktion, z. B. nach Schocks wie Trennung oder Verlust. Ärztliche Behandlung notwendig.

4) Erkrankungen

  • Darmprobleme oder Pilzinfektionen können Haarausfall begleiten.
  • Bei krankheits- oder medikamentenbedingtem Ausfall: Pflege mit Arzt abstimmen.

Falsche Haarpflege als Auslöser

Unsachgemäße Pflege schädigt Haare nachhaltig.

1) Chemische Belastungen

  • Shampoos mit Silikonen blockieren Nährstoffe.
  • PEG-Derivate, künstliche Duftstoffe lösen Allergien aus.
  • Haarfarben mit Ammoniak und Wasserstoffperoxid reizen die Kopfhaut.
  • Dauerwellen schädigen Haarzellen dauerhaft.

2) Mechanische Schäden

  • Zu heißes Föhnen bricht Haare.
  • Scharfe Bürsten brechen – wählen Sie Holzkämme und Naturborstenbürsten (z. B. bei **Memolife** oder **Avocadostore**).

Ausgefallenes Haar zeigt eine verhornte Wurzel; abgebrochenes ist glatt.

Ernährung gegen Haarausfall

Gesunde Kopfhautzellen brauchen Nährstoffe. Wichtige Bausteine:

  • Vitamin B12: Fleisch, Leber, Sauerkraut.
  • Folsäure & B6: Erbsen, Spinat, Vollkorn, Walnüsse.
  • Biotin: Nüsse, Haferflocken, Sojabohnen.
  • Zink & Silizium: Linsen, Hirse, Hafer, Kartoffeln, Brennnesseltee.
  • Proteine: Veganer achten auf Soja und Linsen.

Ätherische Öle und Pflegetipps gegen Haarausfall

Integrieren Sie natürliche Pflege:

  • Silikonfreie Shampoos (z. B. Bestenliste Bio-Shampoo).
  • Gründlich ausspülen, kalt nachbrausen für bessere Durchblutung.
  • Haarspülung je nach Typ.
  • Kopfhautmassage mit Rosmarin- oder Brennnesselwasser.
  • Sanfte Stylingprodukte.

Gegen fettige Kopfhaut: Peeling-Maske aus Heilerde oder Meeresschlamm (20 Min. einwirken, lauwarm abbrausen).

Öl-Haarkuren alle 3–4 Wochen:

  • Rosmarinöl (Avocadostore etc.), Rizinus- oder Olivenöl.
  • Lauwarm auftragen, Handtuch umwickeln, lange einwirken, mild waschen.

Tipp: Lauwarmes Öl wirkt am besten.