DeuAq.com >> Leben >  >> Gesundheit

Wissenschaftlich bewiesen: Meditation stärkt das Immunsystem gegen Erkältungen und Grippe

Niemand freut sich über Krankheitstage. Regelmäßiges Händewaschen, ausreichend Schlaf, Bewegung und Vitamin C sind bewährte Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkältungen, Grippe und Lungenentzündungen. Ergänzend kann Meditation Ihre Immunabwehr boosten und Sie vor Infekten schützen.

Eine Studie in PLOS One untersuchte 413 Teilnehmer, um zu prüfen, ob Meditation das Risiko einer Grippediagnose senkt. Wer an einem achtwöchigen Achtsamkeitsprogramm gegen Stress teilnahm, reduzierte das Auftreten von Grippe um bis zu 25 Prozent – inklusive geringerer Häufigkeit und Schwere der Symptome – im Vergleich zur Kontrollgruppe. Ähnliche Effekte zeigten sich bei Trainierenden.

Stress und Krankheit

Die positiven Auswirkungen der Meditation auf die Immunität sind klar: Forschung verbindet sie mit niedrigeren Werten von C-reaktivem Protein, das Entzündungen anzeigt, sowie geringeren Cortisolspiegeln, dem Stresshormon. Wie genau das wirkt, bleibt jedoch rätselhaft, wie Dr. Bruce Barrett, PhD, Professor für Medizin an der University of Wisconsin-Madison, betont.

"Meditation reduziert nicht die Produktion von Antikörpern gegen Grippeviren, könnte aber die stressbedingte Entzündungsreaktion mildern", erklärt Barrett. "Weniger Stress verbessert die Gesamtgesundheit und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Viren."

Eine Studie von 2018 deutet darauf hin, dass Yoga und Meditation den Spiegel von Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS) senken, einem immunstärkenden Hormon. Weitere Forschungen zeigen, dass Achtsamkeitsmeditation die Zytokinproduktion drosselt – Moleküle, die das Immunsystem steuern und den Körper bei Stressoren wie Viren unterstützen.

Twice nachdenken vor dem Impfverzicht

Meditation könnte sogar wirksamer sein als die Grippeimpfung. In der Saison 2018/19 lag die Impfeffektivität laut US-Centers for Disease Control and Prevention bei 46 Prozent. Barrett hebt hervor: Der Impfstoff wirkt nicht gegen Erkältungen, was Meditation zu einer vielseitigen Alternative macht.

"Meditation mag effektiver sein, erfordert aber mehr Aufwand", sagt er. "Kein schneller Arm hochrollen und Spritze – man muss Zeit investieren."

Regelmäßige Praxis lohnt sich allemal.

Eine Studie fand, dass positive Stimmung die Impfwirkung steigert. Kieran Ayling, PhD, Senior Research Fellow an der University of Nottingham, analysierte Achtsamkeitsmeditation, Ausdrucksschreiben und kognitive Verhaltenstherapie: Alle verbesserten moderat die Impfantwort.

Meditation als Bestandteil eines gesunden Lebensstils

"Menschen mit positiver Stimmung führen oft gesünderen Lebensstil und reagieren besser auf Impfungen", erklärt Ayling. "Oder positive Emotionen wirken biologisch immunfördernd – das wird noch erforscht."

Ayling rät: Die Daten sind zu frisch für Impf-Meditations-Rat, doch schadet es nicht und glücklicher macht es.

Das Fazit

Außerhalb der Impfwirkung plädiert Barrett für Meditation und Sport: "Beides fördert Gesundheit und schützt vor akuten Erkrankungen wie Erkältungen, Grippe, Depressionen, Ängsten, Schlaflosigkeit, Herzleiden und chronischen Schmerzen. Integrieren Sie sie in Ihren Alltag."

Entdecken Sie unseren 14-tägigen Immun-Boost-Plan: Nahrhafte Ernährung, Stressabbau und mehr, damit wir alle fit bleiben.