Die COVID-19-Pandemie hat unsere Routinen, Zeitpläne und sozialen Treffen grundlegend verändert. Doch Burnout verschwindet leider nicht einfach so. Es ist allgegenwärtig, besonders in dieser globalen Krise. Wenn Sie die Chance haben, im Homeoffice zu arbeiten, kennen Sie vielleicht dieses nagende Gefühl, noch mehr leisten zu müssen, oder die leichte Unruhe, wenn Sie den Feierabend einläuten.
Trotz fehlender Pendelstress und back-to-back Meetings bleibt mentales Burnout ein großes Thema. Viele bewährte Strategien gegen Erschöpfung – wie ausgiebige Spaziergänge oder Treffen mit Freunden – sind derzeit eingeschränkt oder unmöglich.
Reiki-Meisterin Kelsey Patel, Expertin für energetische Heilung mit jahrelanger Praxis, betont jedoch: Burnout lässt sich auch inmitten der Coronavirus-Krise vermeiden. „Es geht um kleine Mikroveränderungen inmitten der großen Umwälzungen“, erklärt sie im mindbodygreen-Podcast. Hier sind drei einfache „Mikromomente“, die Sie zentrierter und selbstbewusster machen. Jeder dauert maximal fünf Minuten!
1. Momente der Stille finden
Als Introvertierter profitieren Sie besonders von bewussten Pausen der Stille. „Viele Interaktionen, auch virtuelle, versetzen den Körper in den Stressmodus“, warnt Patel aus ihrer langjährigen Erfahrung. Der Schlüssel: Regelmäßig bei sich einkehren.
Planen Sie nachmittags ein paar ruhige Minuten zum Auftanken? Nutzen Sie Mikromomente: „Suchen Sie den ganzen Tag über kurze Pausen – atmen Sie bewusst, machen Sie Abstand von der Arbeit“, rät Patel. Schon wenige Minuten wirken Wunder.
2. Momente des Engagements suchen
Extrovertierte unter Ihnen vermissen soziale Kontakte. Auch wenn Sie Alleinzeit schätzen, brauchen Sie an manchen Tagen echte Verbindung – passen Sie die Mikromomente an Ihr Bedürfnis an.
„Ich tue, was meinem Geist und Körper guttut, um abzuschalten“, sagt Patel. „Mal Netflix auf der Couch, mal ein Gespräch mit Freundinnen.“ Hören Sie auf Ihr Inneres und handeln Sie danach.
Reiki bietet eine weitere Form der Verbundenheit: „Es schafft Zugehörigkeit und das Gefühl, geliebt zu werden“, beschreibt die Meisterin. Zwei Minuten bewusste Atmung mit Ihrer Energiequelle stärken das Vertrauen – die Gemeinschaft wirkt wie soziale Interaktion auf die Psyche.
3. Ein Händewasch-Ritual etablieren (ja, ernsthaft)
Händewaschen schützt nicht nur körperlich während COVID-19, sondern reinigt auch energetisch, wie Patel erklärt.
Wie Toilettenpausen entstehen natürlich, so sollten auch energetische Auszeiten fließen. „Es ist wie eine intuitive Pause: Waschen Sie sich die Hände bewusst, atmen Sie tief und visualisieren Sie, wie Ihre Energie nachfließt“, rät sie.
Selbst To-do-Listen-Fans können präzise Pläne mit Körperreflexen verbinden. Statt geplanter Pausen (die wie Pflichten wirken), reagieren Sie auf Signale – dehnen, atmen, erholen.
Üben Sie es: Mit der Zeit fühlt es sich natürlich an. Burnout-Linderung stärkt nicht nur Ihre Psyche, sondern lässt Sie andere besser unterstützen.
„Wir spiegeln uns gegenseitig“, sagt Patel. „Durch tägliche Mikro-Aktionen gehen Sie erfüllt in die Welt und helfen wirklich.“ Mit innerem Frieden sind Sie bestens gerüstet.
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