Als Psychologen und Traumaforscher wissen wir: Jeder bewältigt Stress, Ängste und Traumata individuell. Doch eine Studie der Binghamton University zu kollektiven Traumata wie den Anschlägen vom 11. September identifiziert drei universell wirksame Strategien – die „3 Cs“: Kontrolle, Kohärenz und Verbundenheit. Diese helfen, resilient durch aktuelle Herausforderungen wie Pandemien zu navigieren.
1. Kontrolle
Die Pandemie hat vielen das Gefühl von Kontrollverlust beschert. Dennoch können wir unsere Reaktionen steuern. Richten Sie Ihr Zuhause her, starten Sie ein neues Hobby oder pflegen Sie Ihre Gesundheit intensiver. Solche Maßnahmen stärken nach der Studie nachweislich die innere Stabilität.
2. Kohärenz
Kohärenz bedeutet, Sinn in Chaos zu finden. Akzeptanzbasierte Bewältigung ist hier Schlüssel: Kontrollieren Sie, was machbar ist, und akzeptieren Sie den Rest. Meditation und Achtsamkeit helfen, Gedanken distanziert zu betrachten und innere Klarheit zu gewinnen.
3. Verbundenheit
In Krisen ist soziale Unterstützung essenziell. Auch ohne physische Nähe nutzen Sie Technologie für Videoanrufe oder virtuelle Treffen. Kombinieren Sie es mit Kohärenz, etwa durch eine Metta-Meditation der liebenden Güte.
„Menschen sind einzigartig, und ihre Bewältigungsstrategien sollten zu Bedürfnissen und Werten passen“, betont Doktorand Craig Polizzi in der Studie. Universell wirksam sind Atemarbeit, Dankbarkeitsübungen, Bewegung, ausgewogene Ernährung und Stressreduzierer wie Hanfextrakt.* Finden Sie, was Ihnen guttut – wir sind für Sie da.