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Warum Sie im Winter dehydrierter sind: Dr. Dana Cohen erklärt es

Als Faustregel gilt: Je mehr Sie schwitzen, desto mehr Flüssigkeit müssen Sie zuführen. Schweiß dient als psychologischer Auslöser für "Zeit, Wasser zu trinken!". In den warmen Monaten schwitzen wir stärker und achten daher unbewusst mehr auf unsere Hydration.

Doch hier kommt der Haken: "Der Winter ist genauso dehydrierend wie der Sommer", erklärt Dana Cohen, M.D., Spezialistin für integrative Medizin und Co-Autorin des Bestsellers Quench im mindbodygreen-Podcast. "Tatsächlich sind die Menschen im Winter oft noch stärker dehydriert."

Warum der Winter Sie besonders austrocknet

Hydration bleibt im Sommer essenziell – das steht außer Frage. Aber zurück zu jenem psychologischen Marker: Ohne sichtbaren Schweiß fehlt im Winter oft der Trinkimpuls.

Flüssigkeitsverlust passiert dennoch. Cohen betont: "Es geht nicht um Schwitzen draußen, sondern um die trockene Heizungsluft drinnen, die wir unterschätzen."

Winterluft enthält weniger Feuchtigkeit. Heizungen verstärken das und ziehen Feuchtigkeit aus Haut und Schleimhäuten – ähnlich wie beim transepidermalen Wasserverlust. Erkennen Sie den trockenen Hals oder rissige Lippen morgens? Das ist die trockene Raumluft am Werk.

So hydratisieren Sie sich optimal im Winter

Trinken Sie mehr Wasser. Cohen rät, individuell zu dosieren: Eine gute Richtlinie ist die Hälfte Ihres Körpergewichts in Unzen – passen Sie es an Ernährung oder Sport an.

Nutzen Sie die Winterzeit für Flüssigkeit aus der Küche: Suppen und heiße Tees. "Ich esse im Winter mehr Suppen und trinke heiße Tees", sagt Cohen. Ergänzen Sie mit wasserreichem Gemüse wie Blattgrün (reich an Ballaststoffen). Nach dem Essen ein heißer Tee – so fühlen Sie sich hydriert, gewärmt und vital. Doppelter Gewinn.

Das Wichtigste zum Abschluss

Dehydration lauert jederzeit, doch im Winter braucht sie besondere Aufmerksamkeit. Sie verlieren Wasser an die Luft, auch ohne zu schwitzen. Cohen appelliert: Schenken Sie Ihrem Flüssigkeitshaushalt mehr Beachtung.