DeuAq.com >> Leben >  >> Gesundheit

Zink und Magnesium zusammen einnehmen: Expertenmeinung zu Vorteilen und Dosierung

Zink und Magnesium sind zwei essenzielle Mineralien – das bedeutet, Ihr Körper kann sie nicht selbst produzieren und Sie müssen sie täglich über die Ernährung oder Ergänzungen aufnehmen.

Beide Mineralien sind gleichermaßen wichtig, doch es gibt ein weit verbreitetes Missverständnis, dass man sie nicht kombinieren sollte. In der richtigen Dosierung kann die gemeinsame Einnahme jedoch völlig sinnvoll und vorteilhaft sein.

Gründe für eine Zink-Ergänzung

Zink unterstützt eine gesunde Haut, fördert die Wundheilung, wirkt entzündungshemmend und trägt zur Erhaltung der Augengesundheit bei.*

Es spielt eine zentrale Rolle für das Immunsystem.* Zink ist essenziell für die Produktion von Immunzellen wie Neutrophilen, Makrophagen, B-Zellen und T-Zellen und sorgt dafür, dass Ihr angeborenes Immunsystem optimal funktioniert.*

Trotzdem kommt rund jeder sechste Mensch nicht an seinen Bedarf. „Allein aus der Ernährung nehmen 15 % der US-Erwachsenen zu wenig Zink zu sich. Basierend auf nationalen Daten haben somit etwa 50 Millionen Amerikaner eine unbehandelte Zinklücke“, erklärt Ashley Jordan Ferira, Ph.D., R.D., Vizepräsidentin für wissenschaftliche Angelegenheiten bei mindbodygreen. Ein hochwertiges Zink-Präparat in angemessener Dosierung kann diese Lücke schließen.

Gründe für Magnesium-Präparate

Magnesium ist an über 600 biochemischen Reaktionen im Körper beteiligt und unverzichtbar für die Gesundheit.

„Magnesium ist essenziell für die Signalübertragung im zentralen Nervensystem, den Energiestoffwechsel aus Kohlenhydraten und Fetten, die Blutdruck- und Herzfrequenzregulation sowie die Synthese von DNA, RNA und Proteinen“, betont Ferira.

Es fördert zudem einen gesunden Schlaf, indem es den circadianen Rhythmus reguliert und die Produktion von GABA – einem entspannungsfördernden Neurotransmitter – unterstützt.* „Als GABA-Agonist wirkt Magnesium direkt auf Entspannung und Schlafqualität ein“, so Ferira.

Während 15 % der Amerikaner zu wenig Zink aufnehmen, betrifft dies bei Magnesium sächlich 43 % der Erwachsenen. Ursachen sind nährstoffarme Pflanzen, verarbeitete Lebensmittel und altersbedingte Aufnahmestörungen. Hier helfen qualitativ hochwertige Magnesium-Präparate.

Die Synergie von Zink und Magnesium

Nährstoffe interagieren miteinander: Sie können sich ergänzen oder konkurrieren. Zink und Magnesium wirken synergistisch in passender Dosierung. „Aufgrund ihrer überschneidenden Vorteile werden sie häufig kombiniert, etwa in ZMA-Präparaten (Zink, Magnesium, Vitamin B6)“, sagt Kardiologe Vimal Ramjee, M.D.

Bei Verdacht auf Mangel kann eine Kombipräparation oder die Einnahme am selben Tag die Spiegel ausgleichen.*

Auf was es ankommt

Die Dosierung ist entscheidend und individuell – sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt. Allgemeine Empfehlungen: Für Zink 8 mg (Frauen)/11 mg (Männer) täglich, Obergrenze 40 mg. Magnesium: 310–320 mg (Frauen)/400–420 mg (Männer).

Hohe Zinkdosen (≥ 50 mg/Tag) können die Magnesiumaufnahme stören, was aber über der Obergrenze liegt.

Formen sind entscheidend. Für Magnesium eignen sich chelatierte Varianten wie Glycinat für bessere Bioverfügbarkeit. „Chelatierte Formen transportieren das Mineral effizient durch die Darmschleimhaut“, erklärt Integrative Mediziner Robert Rountree, M.D. Studien belegen die Überlegenheit von Magnesiumglycinat gegenüber Oxid.

Für Zink empfiehlt Ferira chelatiertes Zinkbisglycinat, das 43 % besser absorbiert wird als Gluconat und andere Formen übertrifft.*

Fazit

15–43 % der US-Erwachsenen (über 100 Millionen Menschen) decken ihren Bedarf an diesen Mineralien nicht über die Ernährung. Optimale Ergänzungen in bioverfügbarer Form – allein oder kombiniert – verbessern die Aufnahme und unterstützen Immunität, Schlaf und mehr.*

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ergänzungen beginnen. Ein Gesundheitsfachmann hilft bei der Auswahl passender Präparate.