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5 bewährte Schlafgewohnheiten für tiefen und erholsamen Schlaf

Guter, qualitativ hochwertiger Schlaf ist die beste natürliche Medizin. Er sorgt nicht nur kurzfristig für mehr Konzentration und Energie, sondern bietet mit 7–8 Stunden pro Nacht auch langfristige gesundheitliche Vorteile.

„Wer gut und fest schläft, ist tagsüber aktiver und produktiver“, erklärt Dr. Sameer Khanijo, Pneumologe bei Northwell Health und Spezialist für Schlafstörungen. Diese gesteigerte Aktivität kann Blutdruck, Blutzucker und Stress senken und das Risiko für Diabetes oder Herzerkrankungen mindern. „Das ist der Kern, warum Schlaf so entscheidend ist“, betont Khanijo.

Wie verbessern Sie Ihren Schlaf? Die Antwort: Durch gesunde Schlafgewohnheiten.

Testen Sie diese fünf bewährten Routinen, um schneller einzuschlafen und die vollen Vorteile des Schlafs zu nutzen.

1. Elektronik entfernen

Der Stress durch Social Media und E-Mails behindert das Entspannen – das blaue Licht von Smartphones und Bildschirmen täuscht dem Gehirn Taglicht vor. „Helllicht signalisiert dem Körper Wachsein“, warnt Khanijo.

Legen Sie 30–60 Minuten vor dem Zubettgehen alle Geräte beiseite. Ersetzen Sie die Bildschirmzeit durch Lesen eines Buches, um der Versuchung zu widerstehen.

2. Koffein, Alkohol und große Mahlzeiten vermeiden

Koffein, Alkohol und schwere Speisen stören die natürlichen Schlafprozesse, wie Khanijo erklärt. Meiden Sie Koffein und Alkohol abends (testen Sie Ihren individuellen Cut-off). Beenden Sie das Abendessen mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen.

Bei Hunger: Greifen Sie 30–45 Minuten vorher zu tryptophanreichen Snacks wie griechischem Joghurt mit Beeren, Banane mit Erdnussbutter oder Toast mit Mandelmus. Tryptophan fördert Serotonin und Melatonin für besseren Schlaf.

3. Etwas Entspannendes tun

Wechseln Sie vom „Aktiv-Modus“ in den „Schlaf-Modus“ mit einer entspannenden, bildschirmfreien Aktivität 30–60 Minuten vor dem Schlaf. „Manche lesen, machen Yoga oder plaudern mit dem Partner“, sagt Khanijo. Atemübungen, Journaling, Kräutertee oder ein warmes Bad eignen sich ebenfalls hervorragend.

4. Die Temperatur senken

Beim Entspannen sinkt die Körpertemperatur – ein Signal für Schlaf. Zu warme Räume oder Sport kurz vor dem Bettgehen verhindern das. Vermeiden Sie intensives Training abends und optimieren Sie die Raumtemperatur. „Ideal sind 15,5–21 °C (60–70 °F)“, rät Khanijo.

Nutzen Sie Klimaanlage, kühlende Matratzen oder leichte Kleidung bei Hitze.

Mehr lesen: Ist es besser für Ihre Gesundheit, nackt zu schlafen?

5. Bleiben Sie aus dem Bett, bis Sie schlafen können

Das Schlafzimmer dient nur Schlaf und Intimität – kein Arbeiten, Fernsehen oder Sport. „So assoziiert Ihr Gehirn das Bett mit Müdigkeit“, empfiehlt Khanijo.

Bei Schlaflosigkeit: Aufstehen, ins andere Zimmer gehen und entspannen, bis Schlaf kommt.

Was tun, wenn Sie trotz allem nicht schlafen können?

Bei anhaltenden Problemen konsultieren Sie Ihren Hausarzt oder Schlafspezialisten. „Andere Ursachen könnten vorliegen“, sagt Khanijo.

Führen Sie ein Schlaftagebuch: Notieren Sie Einschlafzeit, Aufwachen, Morgenroutine und Einflüsse. So erkennen Sie Muster – z. B. nach schwerem Essen mit Kaffee.