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Der schmutzigste Bereich Ihrer Kleidung: Die Hüften der Jeans und wie Bakterien dort landen

Die Pandemie hat uns eines klar gemacht: Wir sind nicht so hygienisch, wie wir denken. Viele überspringen beim Händewaschen einen entscheidenden Schritt – und machen damit unerwartet einen Teil ihrer Kleidung schmutzig.

Was ist der schmutzigste Teil unserer Kleidung?

Beim Gedanken an schmutzige Wäsche fallen einem oft stinkende Socken oder fleckige T-Shirts ein. Doch Mikrobiologe Charles Gerba, Ph.D., enthüllt: Der Hüftbereich von Jeans ist oft der schmutzigste Fleck.

„Vor Jahren haben wir Kleidung von der Hose bis zum Kragen in 15-cm-Abschnitten analysiert und Bakterien gezählt“, erklärt Gerba. „Am meisten Bakterien saßen an den Hüften, am wenigsten unter den Armen.“

Warum sind die Hüften so schmutzig?

Der Hüftbereich wird täglich mehrmals berührt – sei es beim Stehen mit Händen in den Taschen oder beim Abwischen nasser Hände. So sammeln sich Bakterien an.

„Viele warten nicht, bis die Hände trocken sind, und trocknen sie an den Hüften ab“, sagt Gerba. Besonders bei Lufttrocknern ist das üblich. Nasche Hände erhöhen die Feuchtigkeit und fördern Bakterienwachstum. Selbst nach Seife und Wasser bleiben Rückstände – richtiges Trocknen minimiert das Risiko.

So vermeiden Sie Bakterien an der Kleidung

Händewaschen ist essenziell, doch Trocknen ist ebenso wichtig. Gerbas Empfehlungen für hygienische Hände und saubere Kleidung:

  1. Hände gründlich waschen. Mit Seife und Wasser mindestens 20 Sekunden (z. B. „Happy Birthday“ zweimal singen).
  2. Mit Papiertuch oder eigenem Handtuch trocknen. Lufttrockner verteilen Bakterien. Papierhandtücher sind in Toiletten ideal; Lufttrockner besser als Jeans-Abwischen.
  3. Desinfektionsmittel parat halten. Bei keinem Wasserzugang: Mindestens 60 % Alkohol, 30 Sekunden einreiben.

Fügen Sie richtiges Trocknen Ihrer Hygiene-Routine hinzu – neben Waschen und Gesicht nicht berühren. So bleiben Sie und Ihre Kleidung bakterienärmer.