Wir wissen, dass ausreichend Schlaf für die Gesundheit unerlässlich ist und unsere Leistungsfähigkeit steigert. Eine neue Studie im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics liefert einen weiteren Grund, Schlaf zu priorisieren: Er wirkt sich direkt auf Ihre Ernährung aus. Hier die zentralen Erkenntnisse der Experten.
Untersuchung: Wie Schlaf die Ernährung beeinflusst
Forscher der Ohio State University analysierten Daten von rund 20.000 US-Erwachsenen im Alter von 20 bis 60 Jahren, die zwischen 2007 und 2018 an der National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) teilnahmen. Die Teilnehmer protokollierten ihre Schlafdauer unter der Woche und ihre Essgewohnheiten.
Basierend auf der Empfehlung von mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht teilten die Wissenschaftler die Gruppe in Schläfer mit ausreichend Ruhe (>7 Stunden) und Schlafmangel (<7 Stunden) ein.
Die Ergebnisse im Überblick
Die Analyse zeigt: Schlafmangel fördert übermäßiges Snacken. Fast alle aßen tagsüber Snacks, doch Betroffene mit zu wenig Schlaf konsumierten sie häufiger – und wählten kalorienreiche, nährstoffarme Optionen wie Limonaden, Chips oder Gebäck.
Unabhängig von der Schlafdauer snackten viele abends. Das unterstreicht die Wichtigkeit einer frühen Schlafenszeit, einer entspannenden Routine mit bildschirmfreier Zeit und ggf. Schlafhilfen für optimale Erholung.
Studienleiter Christopher Taylor, Ph.D., RDN, erklärt in einer Pressemitteilung: „Wer zu wenig schläft, treibt nicht nur fettleibigkeitsfördernde Gewohnheiten voran – wie Bewegungsmangel, mehr Bildschirmzeit und Snackwahl statt Mahlzeiten. Schlafempfehlungen einzuhalten, hat weitreichende Effekte.“
Fazit und Handlungsempfehlungen
Schlaf und Ernährung sind eng verknüpft und bestimmen unser Wohlbefinden. „Schlafmangel korreliert mit Übergewicht, doch kleine Verhaltensänderungen wie mehr Schlaf machen den Unterschied“, betont Taylor.
Struggle mit gesunder Ernährung? Starten Sie mit besserem Schlaf – Sie fühlen sich erholter und disziplinierter.