Bei mindbodygreen ist die Geist-Körper-Verbindung ein zentrales Thema. Unsere Gedanken und Einstellungen können unsere körperliche Gesundheit nachweislich beeinflussen – einschließlich des Alterungsprozesses.
Um dies genauer zu beleuchten, sprach unser Podcast mit Becca Levy, Ph.D., renommierter Expertin für gesundes Altern. Sie erklärt, wie stark unsere Gedanken den Alterungsprozess prägen, und gibt praktische Tipps, um negative Gewohnheiten zu überwinden.
Wie Gedanken über das Altern den Prozess selbst steuern
Bei einem Aufenthalt in Japan, dem Land mit der höchsten Lebenserwartung weltweit, fielen Levy kulturelle Unterschiede auf: Dort wird Älterwerden als Erfolg gefeiert, nicht gefürchtet. Dies motivierte sie, den Zusammenhang zwischen positiven Altersüberzeugungen und Langlebigkeit wissenschaftlich zu untersuchen.
Sie fand zwei Schlüsseldatenquellen: "Glücklicherweise stieß ich auf einen Datensatz aus Oxford, Ohio. Soziologe Robert Atchley hatte 1970er-Jahre alle Einwohner ab 50 Jahren zu ihren Altersvorstellungen befragt – darunter Wie denkst du über das Altern?"
Der zweite Datensatz, der National Death Index, erfasst Sterbedaten landesweit. Levy korrelierte die Überzeugungen mit der Lebenserwartung: "Personen mit positiven Altersüberzeugungen lebten im Mittel 7,5 Jahre länger als solche mit negativen." Fazit: Eine positive Haltung kann buchstäblich Jahre hinzufügen.
Zusätzlich interviewte Levy Supercentenarians in Japan, darunter Kane Tanaka, die Älteste der Welt († 19. April 2022 im Alter von 119 Jahren). "Sie fühlte sich in der besten Phase ihres Lebens", berichtet Levy. Forscher zu extremer Langlebigkeit in Japan bestätigen: Positiver Glaube ans Altern taucht immer wieder auf.
Was sind positive Altersüberzeugungen konkret?
Der Link zu Langlebigkeit ist klar, doch wie pflegt man diese Haltung? Levy rät, gängige negative Klischees zu überprüfen und zu korrigieren.
Beispiel: Altern führe zwangsläufig zu kognitivem Abbau. "Wissenschaftlich widerlegt", sagt Levy. "Viele Gedächtnis- und Kognitionsformen verbessern sich sogar: Die Fähigkeit, Konflikte zu lösen, steigt mit dem Alter."
Ebenso: Ältere tragen der Gesellschaft bei. "Generativität – der Drang, anderen zu helfen – wächst, während Egoismus abnimmt", belegt Forschung.
Das Wichtigste zum Mitnehmen
Die Geist-Körper-Verbindung wirkt sich direkt aufs Altern aus. Negative Überzeugungen? Kein Problem: "Wir können sie in jedem Alter ändern", versichert Levy. Ergänzt um Ernährung, Bewegung und Supplements fördern positive Altersgedanken optimale Langlebigkeit.
Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit einer Nahrungsergänzungsroutine beginnen. Es ist immer optimal, einen Gesundheitsdienstleister zu konsultieren, wenn Sie überlegen, welche Nahrungsergänzungsmittel für Sie geeignet sind.