Rund um COVID-19 gibt es noch viele Unbekannte. Während es hilfreich ist, sich mit diesem Mysterium abzufinden, können evidenzbasierte Informationen Ängste lindern und Klarheit schaffen.
Deshalb haben wir im mindbodygreen-Podcast mit Aviva Romm, M.D., der Yale-ausgebildeten Ärztin, Hebamme und renommierten Kräuterexpertin, gesprochen. Mit ihrem tiefen Wissen aus klinischer Forschung, Kräuterheilkunde und integrativer Medizin gibt sie fundierte Antworten auf drängende Fragen zur globalen Pandemie.
Hier die wichtigsten Erkenntnisse von Romm – von immunstärkenden Kräutern bis zu Auswirkungen auf die Schwangerschaft:
1. Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel gezielt einsetzen
Als Kräuterexpertin empfiehlt Romm ein breites Spektrum an Mitteln zur Immununterstützung. Zu den bewährten Klassikern zählen Zink und Vitamin D, die sicher auch in Schwangerschaft und Stillzeit sind. Weniger bekannte Helfer wie Astragalus oder Lavendelöl ergänzen das Arsenal effektiv.
Besonders Adaptogene wie Reishi, Ashwagandha oder Heiliges Basilikum stärken das Immunsystem. Echinacea und Astragalus haben sich bei Erkältungen bewährt, auch wenn spezifische COVID-19-Daten fehlen.
Romm schwört auf Lavendelöl gegen Angstzustände, die den Schlaf stören und das Immunsystem schwächen: „Es ist hervorragend für erholsamen Schlaf, besonders bei angstbedingten Störungen“, erklärt sie.
Nehmen Sie diese Mittel als Kapseln, Tinkturen oder in Suppen und Smoothies. Sie sind wertvolle Ergänzungen, aber nicht zwingend: „Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie sie nicht bekommen – tun Sie einfach Ihr Bestes“, rät Romm.
2. Einsamkeit aktiv bekämpfen
Trotz Social Distancing ist soziale Verbindung essenziell, wie Romm und viele Experten betonen. Halten Sie die 2-Meter-Regel ein, aber pflegen Sie Beziehungen – virtuell oder sicher.
„Nehmen Sie sich täglich Zeit für persönliche Gespräche, auch online. Das ist essenziell für unser Wohlbefinden“, sagt Romm. Stress und Isolation schwächen das Immunsystem nachweislich.
„FaceTime mit mindestens zwei Personen am Tag – jede Verbindung zählt enorm.“
3. Schwangerschaftsversuch fortsetzen – mit Vorsicht
Zu Auswirkungen auf Schwangerschaft (von Zeugung bis Wochenbett) gibt es begrenzte Daten. Bisher kein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten oder Totgeburten erkennbar. Das Virus wurde nicht in Nabelschnurblut, bei der Geburt oder in der Muttermilch nachgewiesen.
Allgemein bekannt: Hohes Fieber (ab 39 °C) birgt Risiken für Geburtsfehler. Dieses lässt sich jedoch durch Fiebersenker wie Paracetamol oder Folsäure vollständig minimieren.
„Frauen, die bei Zeugung und im ersten Trimester täglich 400 µg Folsäure nehmen, eliminieren dieses Risiko nahezu komplett“, betont Romm. „Ideal für alle, die ein Baby planen.“
Bleiben Sie bei wissenschaftlich fundierten Quellen, statt sich von alarmierenden Schlagzeilen verunsichern zu lassen. Romms Ratschläge bringen Licht ins Dunkel.
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