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Jeder hat einen eigenen Kohlenhydrat-Sweetspot: So finden Sie Ihren – Tipps vom Experten für funktionelle Medizin

Es versteht sich fast von selbst, doch es lohnt sich, es zu betonen: Es gibt keine universell perfekte Ernährung – nur die, die ideal zu Ihrem Körper passt. Das macht personalisierte Ernährungspläne so wertvoll: Jeder Körper ist einzigartig, und das Ausprobieren, was Ihnen guttut, ist ein spannender Prozess.

Wenn es um die Frage geht, wie viele Kohlenhydrate Sie essen sollten, gibt es keine Einheitslösung. Will Cole, D.C., IFMCP, Experte für funktionelle Medizin und Mitglied im mindbodygreen-Kollektiv, erklärt im mindbodygreen-Podcast: „Jeder hat eine individuelle Kohlenhydrattoleranz.“

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Sweetspot finden.

Was ist ein Kohlenhydrat-Sweetspot?

Wir raten niemandem, Kohlenhydrate komplett zu meiden – wenn sie Ihnen guttun, füllen Sie Ihren Teller ruhig! Spüren Sie jedoch nach dem Essen Müdigkeit, Heißhunger, Blähungen oder Ähnliches, ist es ratsam, Ihre persönliche Toleranz zu ermitteln. Besonders bei Insulinresistenz ist das entscheidend, wie Cole betont: „Das kann zu Kohlenhydratintoleranz führen und Hormone, Befinden, Entzündungen sowie Verdauung beeinträchtigen. Sie fühlen sich einfach nicht wohl.“

Dazu zählen Getreide wie Weizen, Roggen, Quinoa und Gerste sowie manche Früchte, Stärken und Hülsenfrüchte. „Alles, was Zucker enthält oder zu Zucker wird“, sagt Cole. „Das ist für Betroffene problematisch.“ Wenn das bei Ihnen zutrifft, lohnt es sich, Ihr Limit zu testen.

So finden Sie Ihren Sweetspot

Der erste Schritt: Erreichen Sie eine stabile Basis. „Durch metabolische Flexibilität reduzieren Sie Störfaktoren“, rät Cole. „Dann hören Sie besser auf Ihre Intuition, spüren, wie Lebensmittel wirken, und können Kohlenhydrate dosiert testen.“

In der Praxis: Folgen Sie 30 Tage einer ketotarischen Ernährung (Keto kombiniert mit vegetarischer, veganer oder pescetarischer Variante) mit maximal 50 g Nettokohlenhydraten täglich. Das ist ein Reset, der „Ihre Mitochondrien trainiert“. Danach experimentieren Sie mit 75 bis 150 g sauberen Kohlenhydraten und beobachten sich genau.

Bewerten Sie: Wie wirken sich mehr Kohlenhydrate auf Verdauung, Stimmung, Energie und Hunger aus? Passen Sie an – bald kennen Sie Ihre optimale Menge. „Manche fühlen sich mit weniger besser, andere mit mehr“, erklärt Cole.

Das Wichtigste zum Mitnehmen

Zusammengefasst: Keine magische Formel verrät die perfekte Kohlenhydratmenge. Entdecken Sie, was Ihr Körper braucht. Experimentieren Sie mit Ihrem Plan – was Ihnen hilft, passt nicht unbedingt für andere. Wie Cole sagt: „Das ist das Kernprinzip der funktionellen Medizin: Wir sind alle einzigartig.“

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