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Entdecken Sie Ihren Trauer-Archetyp: Die vier Wege zur Bewältigung nach Dr. Annette Childs

Trauer ist für jeden irgendwann Realität – nicht nur beim Verlust eines geliebten Menschen, sondern bei jeder großen Lebensveränderung. In Zeiten einer globalen Krise wie der COVID-19-Pandemie erleben viele kollektive Trauer, wie Dr. Annette Childs, lizenzierte Psychotherapeutin und preisgekrönte Autorin mit über 25 Jahren Erfahrung, es nennt: enorme Verluste auf familiärer, lokaler, nationaler und globaler Ebene.

Wie wir trauern, ist individuell. Doch zu wissen, dass unsere Trauer geteilt wird, spendet Trost. Der erste Schritt: Ihren Trauer-Archetyp erkennen.

Was sind Trauerarchetypen?

Als Trauertherapeutin begleitet Dr. Childs ihre Klienten wie durch einen dunklen Wald. „Das hellste Licht kommt oft aus der kollektiven Weisheit Vorgelgangener“, sagt sie. In ihrer langen Praxis identifizierte sie wiederkehrende Muster – „Fußwege“, die Orientierung bieten. Daraus entstanden vier Trauerarchetypen.

„Archetypen helfen, gemeinsame Muster im Trauerprozess zu erkennen“, erklärt Childs. „Es gibt keinen ‚richtigen‘ Weg zu trauern, aber bekannte Pfade. Sie beleuchten Ihren Weg und zeigen Alternativen für die Zukunft.“

Archetypen sind flexibel – keine starren Kisten, sondern Wege, auf denen man mit Aufklärung und Unterstützung wechseln kann.

Der Pilger

Über die Hälfte von Childs’ Klienten sind Pilger. Sie suchen Unterstützung in Therapie, AA oder spirituellen Gruppen. Sanft und vertrauensvoll werden sie im Verlust unsicher und brauchen Begleitung, um das Chaos zu ordnen.

Pilger investieren voll in Heilung und bauen tiefe Beziehungen auf. Sie kommen wegen eines Verlusts, bleiben aber, um zu wachsen. Fühlen Sie sich mit unscheinbaren Menschen verbunden, wie Ihrem Lieblingskassierer? Dann sind Sie vielleicht ein Pilger.

Der Dorfbewohner

Dorfbewohner brauchen ein stabiles Netzwerk. Sie haben Werkzeuge für Emotionen, wollen sie erweitern. Trauer trifft sie unvorbereitet – Therapie minimiert das für die Zukunft.

Sie notieren Erfahrungen, bereiten sich vor und inspirieren andere durch Logik und Geradlinigkeit. Haben Sie immer Taschentuch oder Lampe im Auto? Passt zum Dorfbewohner.

Der Pionier

Pioniere sind selten in Childs’ Praxis. Sie integrieren Trauer durch Handeln: Bewegung, Reisen, Hobbys. Verluste werden zu Treibstoff, um schnell weiterzukommen – ohne schwere Emotionen zu meiden, sondern sie portionierend.

Lesen Sie Selbsthilfebücher, hören Hörbücher, feiern Partys und besuchen Seminare? Sie könnten Pionier sein.

Die Reisende

Reisende suchen Sinn im Verlust, blicken outward und inward. Sie leben die Trauer bewusst und finden oft Licht für sich und andere.

Führen Sie Traumtagebücher oder sehen Sie Symbole im Alltäglichen? Dann folgen Sie dem Reisenden-Weg.

Warum Ihren Archetyp kennen?

Archetypen sind wie Kompasse im dunklen Wald der Trauer. Sie verbinden mit universellen Symbolen, stärken und warnen. „Trauer verschwindet nicht, aber Sie gehen sicherer – wissend, dass andere denselben Pfad gingen“, sagt Childs.

Tauchen Sie tiefer ein mit Childs’ Trauer-Kit. Besonders jetzt: Verstehen Sie, dass Sie nicht allein sind.