Hula Hoop zu lernen ist einfacher als gedacht und bringt spürbare Vorteile. Als Fitness-Experten mit langjähriger Praxis zeigen wir Ihnen, warum Hullern ideal ist, wie es funktioniert und worauf Sie achten sollten.
Soziale Medien quellen über vor Hula-Hoop-Videos – viele entdecken diesen Klassiker aus Kindertagen neu. Das Ziel: Den Reifen so lange wie möglich um die Hüfte kreisen lassen. Der Name verbindet den hawaiianischen Tanz "Hula" mit dem englischen "Hoop" für Reifen.
Besonders in der Corona-Lockdown-Zeit boomte Hula Hoop als Workout für zu Hause. Es hilft beim Abnehmen, trainiert den ganzen Körper und macht dabei Spaß. Sie brauchen nur Platz und einen passenden Reifen – los geht's!
Warum Hula Hoop lernen sich lohnt
Hula Hoop ist ein Ganzkörper-Workout mit vielfältigen Effekten:
- trainiert Arm-, Bein-, Gesäß-, vor allem Bauch- und Rückenmuskulatur
- steigert Ausdauer, Kondition und Koordination
- führt zu mehr Beweglichkeit
- strafft Gewebe durch Massage und bessere Durchblutung
- stärkt den Beckenboden
Es sorgt für Abwechslung im Trainingsalltag, boostet Ihre Sport-Motivation, macht Freude und lässt sich nebenbei machen – z. B. beim Musik- oder Podcast-Hören oder Fernsehen. Perfekt für den Alltag. Hula Hoop lernen zahlt sich aus.
Zudem verbrennen Sie etwa viermal so viele Kalorien wie im Sitzen – ideal zum Abnehmen. Kombinieren Sie es mit ausgewogener Ernährung und Bewegung für effektives, gesundes Abnehmen. Tun Sie es nur, wenn es Ihnen guttut, nicht aus Zwang.
Machen Sie es abwechslungsreich: Kombinieren Sie mit Armübungen oder Tanzen, während der Reifen rotiert. So bleibt es spannend.
Hinweis: Bei Rückenschmerzen oder Bauchbeschwerden holen Sie bitte ärztlichen Rat ein.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Hullern lernen
Der Schlüssel liegt in der richtigen Haltung und Bewegung.
Ausgangsposition
- Füße hüftbreit und parallel, Knie leicht gebeugt. Rücken strecken, Becken leicht nach vorne kippen gegen Hohlkreuz. Bauch anspannen.
- Reifen mit beiden Händen auf Taillenhöhe halten, parallel zum Boden, leicht ans untere Kreuzbein pressen. Arme im 90-Grad-Winkel.
- Am Start: Ein Fuß 20–30 cm weiter vorne für besseren Halt.
Die Bewegung
- Erster Schwung mit Händen: Kräftig nach links oder rechts schieben, Oberkörper entgegenkippen. Testen Sie Ihre bevorzugte Seite.
- Beine fixieren, nur Oberkörper und Hüfte bewegen, Bauchspannung halten. Arme hoch, nicht im Weg.
- Bewegung rechts-links oder vorne-hinten – kein voller Kreis. Viele starten mit vor/zurück.
- Rhythmisch gegen den Reifen stemmen, wo er den Körper berührt.
Üben Sie geduldig – bald haben Sie den Dreh raus und können trainieren.
Profi-Tipps für den Einstieg
Diese Tipps machen's leichter:
- Platz: Wählen Sie freien Raum drinnen oder draußen, ohne Umfallgefahr.
- Kleidung: Eng anliegende Sportkleidung; bauchfrei für besseren Halt.
- Dauer: Starten Sie mit 5–10 Min. jeden 2. Tag, steigern auf 30 Min. täglich.
- Blaue Flecken: Anfangs normal durch Massage-Effekt. Pausieren Sie bei Hämorrhagen, um Schäden zu vermeiden. Geübte haben keine Probleme.
- Aufwärmen: Dehnen Sie Rumpf, Hüfte, Oberschenkel, Schultern, Nacken.
- Seite: Probieren Sie Richtungen aus und variieren Sie später.
Den passenden Reifen wählen
Reifen unterscheiden sich in Größe, Gewicht, Material.
Größe: Vor Ihnen aufgestellt zwischen Schambein und Nabel. Größerer Reifen einfacher für Anfänger (längere Umlaufzeit). Für Choreos: Kleiner.
Schwererer Reifen (900–1.000 g) hält besser durch Fliehkraft, fordert Muskeln mehr. Starten Sie leicht; befüllbare Modelle anpassbar.
Material: Kunststoff, Edelstahlkern (ummantelt!), Schaumstoff, Noppen/Wellen für Massage. Beispiele:
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Keine nachhaltigen Optionen; Holzreifen zu leicht/klein. Investieren Sie in Qualität oder testen Sie gebraucht.