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Ernährung beim Stillen: Was Mütter wissen sollten (inkl. Tabus & Tipps)

Stillen ist eine wundervolle Erfahrung, die Mutter und Kind eng miteinander verbindet und zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet. Viele junge Mütter sind jedoch unsicher, welche Lebensmittel während der Stillzeit vermieden werden sollten. Dieser Ratgeber, basierend auf den Empfehlungen von NW Primary Care, gibt Ihnen einen Überblick.

Gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die während des Stillens vermieden werden sollten?

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine absoluten Verbote. Allerdings gibt es einige Lebensmittel und Getränke, die Sie besser in Maßen genießen sollten. Unsere Ärzte haben die wichtigsten Punkte für stillende Mütter zusammengefasst:

Alkohol

Während der Schwangerschaft ist Alkoholkonsum tabu. Aber wie sieht es in der Stillzeit aus? Gelegentlich ein Glas Wein oder ein Cocktail sind erlaubt, solange Sie planen. Wichtig ist, dass Alkohol in die Muttermilch übergeht. Trinken Sie daher am besten nach dem Stillen und warten Sie mindestens zwei Stunden, bevor Sie wieder stillen.

„Abpumpen und Verwerfen“ ist keine sichere Lösung. Solange Alkohol in Ihrem Blutkreislauf ist, gelangt er auch in die Muttermilch. Wenn Sie sich alkoholisiert fühlen, sollten Sie nicht stillen.

Fisch

Fisch enthält Quecksilber, das für Neugeborene schädlich sein kann. Hohe Dosen können die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Vermeiden Sie Fischarten mit hohem Quecksilbergehalt wie Makrele, Schwertfisch, Hai und Tilefish. Fische mit niedrigem Quecksilbergehalt und reich an Fettsäuren, wie Lachs, Wels, Garnelen und Schellfisch, sind hingegen gesund und liefern wertvolles Protein. Genießen Sie davon etwa 340g (12 Unzen) pro Woche. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt generell 2-3 Fischmahlzeiten pro Woche, um den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken.

Koffein

Mütter, die nachts wenig Schlaf bekommen, greifen oft morgens zu Kaffee. Wie bei Alkohol gilt: Trinken Sie Koffein am besten nach dem Stillen. Bis zu drei Tassen Kaffee oder Tee pro Tag sind in der Regel unbedenklich.

Petersilie, Salbei und Pfefferminze

Diese Kräuter können in großen Mengen die Milchproduktion reduzieren, da sie als Anti-Galactagoga wirken. Kleine Mengen als Gewürz oder in Eistee sollten jedoch kein Problem darstellen. Beobachten Sie Ihre Milchproduktion und konsultieren Sie bei Veränderungen einen Arzt.

Ernährung beim Stillen: Was Mütter wissen sollten (inkl. Tabus & Tipps)Sollten Mütter während der Stillzeit Lebensmittel mit starkem Geschmack essen?

Häufig werden wir gefragt, ob scharfes Essen die Muttermilch beeinflusst. Die Antwort ist: Ja und Nein. Scharfe Aromen wie Knoblauch oder Chili können in die Muttermilch übergehen. Manche Babys reagieren darauf nicht, andere zeigen eine Abneigung. Achten Sie auf die Reaktion Ihres Babys und passen Sie Ihre Ernährung gegebenenfalls an.

Familienmedizin für neue Mütter bei NWPC

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