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Schlaf oder Morgen-Workout: Warum Experten den Schlaf priorisieren

Stellen Sie sich vor, Sie liegen im Bett und überlegen, wann Sie den Wecker stellen sollen. Sie könnten volle sieben Stunden schlafen, wenn Sie zur gewohnten Zeit aufstehen – oder anderthalb Stunden früher, um am morgendlichen Spinning-Kurs teilzunehmen. Was ist die bessere Wahl?

Dieses Dilemma kennen viele von uns. Schlaf stärkt das Immunsystem und schützt vor Verletzungen, während regelmäßige Bewegung den Schlaf verbessert und die Gesundheit fördert.

Schlaf hat absoluten Vorrang

„Schlaf und Bewegung sind beide essenziell für den Körper, aber bei der Wahl muss Schlaf priorisiert werden“, betont Wellness-Coach Amy Leigh Mercree. „Er ermöglicht es Ihren Zellen, sich zu regenerieren. Ohne ausreichend Schlaf leidet Ihre Gesundheit massiv.“

Die meisten Experten stimmen zu: Die National Sleep Foundation empfiehlt Erwachsenen 7–9 Stunden Schlaf pro Nacht für optimale Leistung, Gedächtnis und Gesundheit. Eine Studie der Northwestern University zeigt, dass Muskeln dem zirkadianen Rhythmus folgen – Training in der normalen Schlafzeit mindert die Reparaturwirkung.

Bewegung bleibt unverzichtbar

Das heißt nicht, dass Sie auf Sport verzichten sollten. „Bewegung verändert das Gehirn und ist entscheidend für dessen Gesundheit“, erklärt Hirnforscher John Assaraf, CEO von NeuroGym. „Sie steigert Blut- und Sauerstofffluss ins Gehirn.“

Bei Zeitmangel reicht ein kurzes 10-minütiges Home-Workout mit Kniebeugen, Hampelmännern oder Planks. Apps bieten effektive Bodyweight-Programme.

Seien Sie ehrlich zu sich selbst

Tracken Sie eine Woche lang Ihren Alltag, um Zeitfresser wie Social Media oder TV zu identifizieren. Ersetzen Sie diese durch Training – so gelingt Schlaf und Sport.