DeuAq.com >> Leben >  >> Gesundheit

5 wissenschaftlich belegte Effekte von Bärten auf Männer: Vorteile und Risiken

Ein Mann mit Bart polarisiert: Vorwürfe von Bakterien und mangelnder Attraktivität halten viele nicht davon ab, ihre Gesichtsbehaarung wachsen zu lassen. Studien belegen reale Auswirkungen – von erhöhter Attraktivität über Schutz vor Hautkrebs bis hin zu einem selbstbewussten Männlichkeitsimage. Doch nicht alles ist positiv: Bärte können auch Nachteile bergen. Basierend auf seriösen Untersuchungen klären wir die Vor- und Nachteile auf. Sollten Sie einen Bart tragen?

Bärte beherbergen selten Fäkalien – sind aber oft mit Bakterien belastet

Frühere Berichte über Fäkalien in Bärten stützten sich auf einen lokalen Newsbeitrag, keine rigorose Studie. Ein Sprecher von Quest Diagnostics in Albuquerque fand Spuren bei wenigen Freiwilligen – kein nationaler Trend. Neuere Forschung zeigt jedoch: Bärte enthalten mehr Bakterien als Hundefelle. Regelmäßige Reinigung in der Dusche oder mit einem Tuch ist daher essenziell.

Bärte schützen Männer vor Hautkrebs

Eine Studie der University of Queensland (Australien) ergab, dass Bärte bis zu 90 Prozent der schädlichen UV-Strahlung blockieren. Bärtige Männer sind somit im Gesicht- und Halsbereich weniger krebsanfällig. „Bärte ersetzen keine Sonnencreme, blockieren UV-Strahlen aber wirksam“, erklärt Studienleiter Alfio Parisi, stellvertretender Dekan der School of Health, Engineering and Sciences, gegenüber The Independent. Nase und Ohren bleiben jedoch schutzbedürftig – ideal für den Vollbartträger als natürlichen Sonnenschutz.

Männer mit Bart wirken (manchmal) attraktiver

Studien deuten an, dass Frauen bärtige Männer attraktiver finden – abhängig davon, ob der eigene Vater einen Bart trug. Dies könnte auf sexueller Prägung beruhen: Partnerpräferenzen entstehen früh und orientieren sich an den Eltern. Ein Blick in die Familienalben lohnt sich also.

Männer mit Bart gelten als männlicher

Forschung zeigt: Bärtige Männer werden als reifer, höher im sozialen Status und dominanter wahrgenommen. Sie vermitteln eine äußere Männlichkeit, die ohne Bart schwer nachzuahmen ist. Kontroverse Studien zu sexistischen Tendenzen sind umstritten, der Effekt auf Wahrnehmung bleibt jedoch bestehen.

Männer mit Bart sterben früher

Nicht nur Vorteile: Eine Studie verknüpft seltenes Rasieren mit höherem Risiko für vorzeitigen Tod, besonders Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ursachen: Bärtige Männer sind oft kleiner, seltener verheiratet, rauchen mehr und haben weniger Orgasmen. Hormonelle Faktoren könnten mitspielen. Leben Sie also bewusst, bärtige Herren – James Dean als Ausnahme.