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Studie belegt: Hunde fördern Ihre Herzgesundheit durch mehr Bewegung und bessere Werte

Seit ich meinen Hund aus dem Tierheim geholt habe, hat sich mein Wohlbefinden spürbar verbessert. Seine bedingungslose Zuneigung, seine verspielte Neugier und die täglichen Lektionen in Verantwortung und Selbstfürsorge machen das Hundebesitzen zu einem echten Privileg. Kein Wunder also, dass eine neue Studie den Besitz eines Hundes mit einer besseren Herzgesundheit in Verbindung bringt – diese Tiere sind einfach wunderbar.

Die Studie, kürzlich in Mayo Clinic Proceedings: Innovations, Quality & Outcomes veröffentlicht, untersuchte den Zusammenhang zwischen Haustierbesitz (insbesondere Hunden) und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dafür wurden Daten von 1.769 Personen ausgewertet, bewertet nach den sieben idealen Gesundheitsfaktoren der American Heart Association: Body-Mass-Index, Ernährung, körperliche Aktivität, Raucherstatus, Blutdruck, Blutzucker und Gesamtcholesterin. Die Teilnehmer hatten keine Vorgeschichte von Herzkrankheiten. Die Forscher verglichen die kardiovaskuläre Gesundheit von Haustierbesitzern mit der von Nicht-Haustierbesitzern.

„Haustierbesitzer berichteten im Allgemeinen häufiger von mehr körperlicher Aktivität, besserer Ernährung und idealen Blutzuckerwerten“, erklärt Andrea Maugeri, Ph.D., Forscherin am International Clinical Research Center am St. Anne's University Hospital in Brünn und der Universität Catania in Italien, in einer Pressemitteilung. „Die größten Vorteile zeigten sich bei Hundeinhabern – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungsstand.“

Das liegt wahrscheinlich daran, dass Hunde regelmäßige Spaziergänge und aktives Spielen erfordern. „Andere Studien assoziieren Hunde mit besserer psychischer Gesundheit und weniger sozialer Isolation – beides Risikofaktoren für Herzinfarkte“, betont Francisco Lopez-Jimenez, M.D., Leiter der Präventiven Kardiologie an der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota. Eine Untersuchung der University of British Columbia von 2018 unterstützt dies, indem sie zeigt, wie Hunde Depressionssymptome lindern können. Weitere Studien belegen, dass Haustiere bei Älteren Stress und Einsamkeit reduzieren.

„Menschen können enttäuschen, kritisieren oder verraten“, sagt die ganzheitliche Psychotherapeutin Alison Stone, LCSW. „Haustiere wollen nur lieben und geliebt werden. Schon 10 Minuten Interaktion mit Hunden kann unseren Oxytocinspiegel steigern.“

Ob für Ihre Herzgesundheit, besseren Gemütszustand oder einen treuen Begleiter: Die Adoption eines Hundes lohnt sich. Beachten Sie jedoch die große Verantwortung – wenn Sie bereit sind, könnte es eine der besten Entscheidungen Ihres Lebens sein.