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Stanford-Forscher entdecken vier Alterstypen: So können Sie vorhersagen, wie Sie altern

Warum wirken manche Prominenten wie Jennifer Lopez mit zunehmendem Alter immer noch so jugendlich? Forscher der Stanford University School of Medicine haben vier biologische "Alterstypen" identifiziert, die erklären, warum Menschen unterschiedlich altern.

Die Studie, veröffentlicht in Nature Medicine, untersuchte 43 gesunde Teilnehmer über zwei Jahre. Anhand molekularer Veränderungen in Blut- und Stuhlproben entwickelten die Wissenschaftler vier Kategorien, um das individuelle Altern vorherzusagen – vergleichbar mit biologischen Persönlichkeitstypen.

Die vier Alterstypen im Überblick

Jeder Mensch altert, doch wo treten die ersten Anzeichen auf? Die Alterstypen zeigen, wo der Alterungsprozess im Körper am aktivsten ist: metabolisch, immun, hepatisch (Leber) oder nephrotisch (Niere).

Die Forschung ist neu, Tests für den persönlichen Typ gibt es noch nicht. Die Studie basierte auf mindestens fünf Proben pro Teilnehmer über zwei Jahre. Regelmäßige Gesundheitschecks können jedoch Hinweise geben: Bei Risiken für Leber- oder Nierenerkrankungen deuten diese auf hepatische oder nephrotische Typen hin, bei früherem Blutzucker- oder Diabetes auf metabolische.

"Menschen mit einem immunen Alterstyp könnten mit zunehmendem Alter höhere Entzündungswerte aufweisen oder anfälliger für immunbedingte Erkrankungen sein", erklärt Studienleiter Michael Snyder, Ph.D.

Im Gegensatz zu Persönlichkeitstests sind Sie nicht auf einen Typ festgelegt – viele zeigen mehrere. Entscheidend: Alterstypen sind veränderbar. Frühes Eingreifen kann Risiken mindern.

"Der Alterstyp ist mehr als ein Label", betont Snyder. "Er hilft, Risikofaktoren gezielt anzugehen und vulnerable Bereiche früh zu erkennen."

Warum diese Entdeckung zählt

Ein tieferes Verständnis des individuellen Alterns ermöglicht maßgeschneiderte Strategien, um Alterungsprozesse natürlich zu verlangsamen oder umzukehren.

"Nicht bei allen stieg der Alterstyp-Marker an", sagt Snyder. "Bei Verhaltensänderungen sanken sie bei manchen sogar – zumindest vorübergehend."

Das unterstreicht: Passende Bewegung, Ernährung und Ergänzungen fördern gesundes Altern.