Angst reicht von leichter Frustration bis hin zu lähmender Paralyse und ist die häufigste psychische Erkrankung. In den USA leiden rund 40 Millionen Menschen darunter, und die Zahlen steigen. Bei Männern wird sie seltener diagnostiziert als bei Frauen, doch der Umgang damit ist ebenso herausfordernd. Unbehandelt äußert sie sich oft in Wut, Reizbarkeit oder Alkoholmissbrauch.
Glücklicherweise gibt es bewährte, einfache Strategien, um gesund mit Angst umzugehen. Als Experten für psychische Gesundheit teilen wir unsere Top-Empfehlungen – ergänzt durch eine praktische Infografik.
Starten Sie mit einer Meditations-App
Mentalgesundheitsexperten schwören auf tiefe Atmung. Das National Center for Telehealth & Technology empfiehlt die kostenlose App 1 Giant Mind für Einsteiger oder Breathe2Relax für geführte Bauchatmung. Bei Panikattacken hilft Stop Panic & Anxiety Self-Help, während Buddhify oder Headspace vielfältige Meditationen bieten. Apps ergänzen Therapie und Vorsorge ideal. Tipp: Atmen Sie viermal ein und aus, spannen Sie das Zwerchfell an.
Besuchen Sie Ihren Hausarzt
Ärzte kümmern sich um Körper und Psyche – beides hängt eng zusammen. Lassen Sie organische Ursachen abklären, die Angst imitieren könnten, oder Begleiterkrankungen behandeln. Bei NWPC unterstützen wir Sie auf dem Weg zu effektiven Lösungen.
Überlegen Sie einen Psychotherapeuten
Haben Sie schon professionelle Hilfe gesucht? Sie sind nicht allein: Laut Anxiety and Depression Association of America (ADAA) holen sich nur 4 von 10 Betroffenen Behandlung. Angst ist jedoch hochgradig therapierbar. Bei Budgetknappheit: ADAA listet günstige Optionen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt – viele Praxen bieten On-Site-Therapeuten.
Bauen Sie ein Support-Netzwerk auf
Zu viel für allein? Freunde und Familie sind eine Stütze. Männer vertrauen sich seltener, doch enge Beziehungen mindern Stress und Stigma. Ein Leser von AskMen sagte: „Als Männer sollen wir stark sein, doch wenn jede Entscheidung Energie kostet, hilft es, um Unterstützung zu bitten. Das erleichtert den Ausstieg aus der Spirale.“
Treibende Bewegung
Sport bekämpft und vorbeugt Angst. ADAA-Daten zeigen: Regelmäßiges Training halbiert das Risiko einer Störung in den nächsten fünf Jahren. Brechen Sie Gedankenspiralen mit einem Spaziergang – schon fünf Minuten täglich schaffen Raum für sich selbst.
Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung
Essen heilt nicht, stabilisiert aber die Psyche. Mayo Clinic rät: Mehr Vollkorn boostet Serotonin, weniger Alkohol und Koffein sorgt für Ausgeglichenheit.
