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Burnout gefährdet Ihr Herz: Studie zeigt 20 % höheres Risiko für Vorhofflimmern

Immer mehr Menschen erkennen die subtilen Anzeichen von Burnout, das unsere mentale und körperliche Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen kann.

Eine aktuelle Studie im European Journal of Preventive Cardiology deckt einen alarmierenden Zusammenhang zwischen Burnout und Herzgesundheit auf. Die Ergebnisse mahnen uns, Arbeitsroutinen zu überprüfen und täglich gezielt gegen Erschöpfung vorzugehen.

Der Link zwischen Burnout und Herzrhythmusstörungen

In einer Langzeitstudie mit über 11.000 Teilnehmern stellten Forscher fest, dass Personen mit hoher "vitaler Erschöpfung" ein 20 % höheres Risiko für Vorhofflimmern – also unregelmäßigen oder beschleunigten Herzschlag – aufwiesen.

Vitale Erschöpfung beschreibt das Burnout-Syndrom und entsteht durch anhaltenden Stress im Beruf oder Privatleben, erklärt Studienleiterin Parveen K. Garg, M.D., von der University of Southern California.

Die Untersuchung bewertete zunächst vitale Erschöpfung, Ärger, Antidepressiva-Nutzung und soziale Unterstützung. Über 25 Jahre hinweg verfolgten die Wissenschaftler das Auftreten von Vorhofflimmern.

"Vitale Erschöpfung fördert chronische Entzündungen und aktiviert dauerhaft die Stressreaktion des Körpers", so Garg. "Dies kann das Herzgewebe schädigen und Arrhythmien begünstigen."

Andere Faktoren wie Wut, Antidepressiva oder mangelnde soziale Unterstützung zeigten keinen signifikanten Zusammenhang mit Herzrhythmusstörungen.

So schützen Sie sich vor Burnout

"Die Prävention von Erschöpfung durch Stressmanagement ist essenziell für die Herzgesundheit", betont Garg.

Bei mindbodygreen prognostizierten wir bereits 2020 das Jahr der "produktiven Auszeiten" gegen chronischen Stress. Die WHO hat ihre Burnout-Definition erweitert, um mehr Betroffene einzuschließen.

Regelmäßige Pausen steigern sogar die Produktivität, und wir empfehlen diese Abendroutine mit Schlafpraktiken, um Burnout vorzubeugen.