Die selbstbewusste, körperpositive Sängerin Meghan Trainor muss wie viele von uns hart an ihrer mentalen Gesundheit arbeiten. In einem offenen Interview mit dem People-Magazin teilt die 26-jährige Künstlerin ihre Erfahrungen mit psychischen Herausforderungen und die Behandlungen, die ihr helfen.
2017 wurde sie nach Panikattacken ins Krankenhaus eingeliefert und mit einer Panikstörung diagnostiziert. Seitdem sucht Trainor regelmäßig einen Therapeuten auf, nimmt Medikamente, lässt Akupunktur machen und trainiert intensiv.
„Jetzt ist es ein paar Jahre her, und ich hatte so lange keine Panikattacke mehr“, sagte sie. „Ich fühle mich, als hätte ich es besiegt.“
Die Attacken setzten nach einer zweiten Stimmbandoperation ein, die Tourneen unmöglich machte. Die Angst, ihre Stimme zu verlieren, führte zu schlaflosen Nächten voller Panik. Manche Episoden verwechselte sie sogar mit allergischen Reaktionen, als ihre Kehle sich zuschnürte.
Ihr Arzt half ihr und ihren Eltern, das Stigma von Medikamenten abzubauen. „Das Beste, was er je sagte“, berichtet Trainor, „war: ‚Sie verwenden einen Inhalator für Ihre Lungen, richtig? Warum können Sie Ihr Gehirn nicht mit Medikamenten reparieren?‘“
Auch ihr Therapeut lehrte sie, sich nach Angstphasen zu belohnen – eine Idee, die ihren Song „Treat Myself“ inspirierte, der zugleich Albumtitel ist. Darin singt sie: „Ich habe wirklich hart an mir selbst, meiner Gesundheit und meinem Glück gearbeitet.“
Selbstliebe ist für Trainor zentral: Positive Selbstgespräche dämpfen ängstliche Gedanken. Trotz Familie und Karriere priorisiert sie mit Unterstützung ihres Umfelds die Selbstfürsorge.
Trainor reiht sich ein bei mutigen Prominenten wie Selena Gomez und Chrissy Teigen, die das Gespräch über psychische Gesundheit vorantreiben.