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6 Fähigkeiten von Advanced Practice Registered Nurses (APRNs), die Sie überraschen werden

Nein, es ist keine Einbildung: Die Wartezeiten auf Arzttermine werden immer länger. Laut einer Umfrage stiegen sie in großen Ballungsgebieten zwischen 2014 und 2017 um 30 %, in kleineren Städten sogar noch stärker. Sobald Sie in der Praxis sind, haben Sie oft nur 20 Minuten, um alle Anliegen zu besprechen.

Dieser Trend spiegelt den akuten Ärztemangel wider – unabhängig von der Wertschätzung für unsere Ärzte. Schätzungen gehen von einem Defizit von über 121.000 Ärzten bis 2030 aus. Besonders betroffen sind Fachärzte und ländliche Regionen, wo nur 11 % der Ärzte praktizieren. In Kentucky gelten 102 von 120 Bezirken als "medizinisch unterversorgt".

Statt auf eine neue Generation von Ärzten zu warten, setzen wir auf bewährte Alternativen: Advanced Practice Registered Nurses (APRNs). Diese hochqualifizierten Fachkräfte mit Master- oder Doktortitel (ca. 18 % haben einen DNP) absolvieren Tausende Stunden Spezialausbildung. Studien belegen: Ihre Patientenergebnisse sind mit denen von Ärzten vergleichbar. Dennoch behindern zwei Hürden die Nutzung ihres Potenzials.

Warum behindert restriktive Praxisautorisierung den Zugang zur Versorgung?

In 24 Bundesstaaten plus Washington, D.C., genießen APRNs Full Practice Authority (FPA) und können ihren vollen Kompetenzbereich uneingeschränkt ausüben. In anderen Staaten erfordert eine Kollaborationsvereinbarung mit einem Arzt oft Einschränkungen – z. B. darf ein pädiatrisch spezialisierter APRN keine Kinder behandeln, wenn der kollaborierende Arzt Erwachsene betreut. Positive Entwicklungen zeigen sich in Staaten wie Florida, Kansas, Kentucky und Mississippi, wo Gesetzesinitiativen zur FPA laufen. (Um APRNs in Ihrem Staat zu unterstützen, klicken Sie hier.)

Was leisten APRNs konkret?

"Viele Patienten wissen nicht, dass wir als Primärversorger fungieren und entscheiden können, ob ein Spezialist nötig ist", erklärt Wanda Stroupe, DNP, FNP-BC, Hausärztin und Vorsitzende des Clinic Owners Committee der Mississippi Association of Nurse Practitioners.

In FPA-Staaten eignen sich APRNs ideal für folgende Szenarien:

1. Bei Verdacht auf eine Diagnose

Familienpflegekräfte (FNPs) wie Stroupe sind Spezialisten für alle Altersgruppen. "Wir folgen denselben evidenzbasierten Leitlinien wie Ärzte und ordnen Tests wie MRTs, CTs, Röntgen, Streptotests, Grippe-Tests oder Blutbilder an", betont sie.

2. Für umfassende Gesundheitsberatung

APRNs widmen Patienten oft 50 % mehr Zeit als Ärzte. "Wir betrachten den Patienten ganzheitlich, beantworten alle Fragen und decken Kopf bis Fuß ab", sagt Stroupe.

3. Bei Bedarf an Rezepten

APRNs verschreiben Medikamente, Geräte wie Gehhilfen oder Rollstühle – genau wie Ärzte.

4. Für Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen

"Keine Routinevorsorge liegt außerhalb unseres Kompetenzbereichs", erklärt Stroupe. Von Neugeborenen-Checks bis zu jährlichen Untersuchungen, Pap-Tests, Brustchecks und Impfungen – APRNs meistern alles. Ihre Ausbildung betont präventive Ganzkörperbeurteilungen, um Risiken früh zu erkennen.

5. In der Schwangerschaftsvorsorge

Alle APRNs überwachen Präkonzeption und Schwangerschaft. Zertifizierte Nurse Midwives (CNMs) spezialisieren sich auf Frauengesundheit, Familienplanung bis Geburt (außer Komplikationen). Im Unterschied zu Hebammen haben CNMs eine Pflegebasis.

6. Bei chronischen Erkrankungen

"Chronische Krankheiten sind Kern unseres Studiums", sagt Edward Briggs, MS, DNP, APRN aus Florida. Von Diabetes-Diagnose über Therapieplanung bis Anpassung – APRNs managen alles. Bei Komplikationen verweisen sie an Spezialisten.

Unterstützen Sie besseren Zugang durch qualifizierte APRNs: Klicken Sie hier für Ihr Bundesstaatsgesetz.