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Maske erschwert das Atmen? 4 Experten-Tipps zur Stärkung Ihrer Lunge

Neben der sozialen Distanzierung ist das Tragen einer Gesichtsmaske eine zentrale Maßnahme zur Eindämmung von COVID-19. Leider erschweren Masken oft das Atmen. Manche Menschen befürchten sogar Hyperkapnie – einen übermäßigen CO2-Gehalt im Blut.

Um Ihre Bedenken zu zerstreuen, erklären wir, wie Masken den Sauerstoff- und CO2-Gehalt beeinflussen, und teilen von Experten wie Dr. Robert Graham und Brian MacKenzie validierte Tipps zur Lungenunterstützung.

Wie wirken sich Masken auf die Atmung aus?

„Unsere Lungen ermöglichen den lebenswichtigen Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid“, erklärt Dr. Robert Graham, M.D., MPH, FACP.

Da Masken Nase und Mund bedecken, können sie die Atmung behindern, betont Human Performance Coach und New York Times-Bestsellerautor Brian MacKenzie. In einem Instagram-Post warnt er, dass Masken CO2 einschließen könnten – riskant für CO2-intolerante Personen. „CO2-Intoleranz bedeutet, dass Lungen nicht optimal arbeiten und O2 schlechter genutzt wird“, sagt MacKenzie gegenüber mindbodygreen.

Einer Studie zufolge sind Symptome einer CO2-Retention (Hyperkapnie): schneller Herzschlag (Tachykardie), Kurzatmigkeit (Dyspnoe), gerötete Haut, Verwirrtheit, Kopfschmerzen und Schwindel.

Bei locker sitzenden Masken über längere Zeit ist das Risiko jedoch gering. „Für die meisten gilt: Stoff- oder OP-Masken verursachen kaum ungesunde CO2-Mengen“, versichert Graham.

Spüren Sie Symptome? Nehmen Sie die Maske ab, halten Sie Abstand und atmen Sie tief durch, rät Graham.

Frischer Sauerstoff ist eine Sofortlösung, doch langfristig zählt CO2-Toleranz. „Ohne CO2 funktioniert Sauerstoff nicht. Nasenatmung trainiert diese Toleranz“, erklärt MacKenzie gegenüber mbg.

Diese vier bewährten Tipps stärken Ihre Lunge und erhöhen die CO2-Toleranz.

So stärken Sie Ihre Lunge:

1. Bewegung

„Sport erhöht CO2, weshalb wir schneller atmen“, sagt MacKenzie.

Eine Studie bestätigt: Regelmäßiges Training verbessert Muskelkraft und -funktion. Muskeln brauchen weniger O2, produzieren weniger CO2 – Sie atmen effizienter.

Bewegung steigert den Stoffwechsel, betont MacKenzie gegenüber mindbodygreen. Ideal: Aerobes wie Wandern oder Laufen. Auch Krafttraining mit Kniebeugen, Drücken und Ziehen hilft. „Schwere Gewichte heben ist essenziell, variabel umsetzbar“, fügt er hinzu.

2. Atemarbeit

Graham empfiehlt Zwerchfell-, Bauch- und tiefe Atmung, um die Lungenkapazität voll auszuschöpfen.

So geht's:

  1. Messung: Zählen Sie Dauer Ihres natürlichen Ein- und Ausatmens.
  2. Verlangsamen: Zählen Sie langsam bei jedem Atemzug.
  3. Trainieren: Verlängern Sie bequem die Lungenfüllung und -entleerung.

„Atemkontrolle und hypoxische Übungen steigern CO2-Toleranz – ideal für Maskentragen und weniger Panik“, sagt MacKenzie.

3. Optimale Körperhaltung

Schlechte Haltung behindert die Atmung. „Stehen Sie aufrecht, heben Sie die Brust, öffnen Sie den vorderen Körper und atmen Sie tief“, rät Graham. Vermeiden Sie Buckeln.

4. Hydration

Gut hydriert bleiben ist entscheidend. Wasser hält Lungen-Schleimhäute feucht und verbessert die Funktion, erklärt Graham.

Fazit


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Übermäßiges CO2 ist riskant, besonders bei Vorerkrankungen, warnt Graham. Bei passenden Stoffmasken ist Hyperkapnie jedoch unwahrscheinlich.

Bei Schwindel, Müdigkeit oder Symptomen: Abstand halten, Maske abnehmen, frische Luft atmen.