DeuAq.com >> Leben >  >> Gesundheit

Gastroenterologe Marvin Singh warnt: Warum zuckerfreier Kaugummi Ihren Darm belastet

Sie füllen Ihre Küche mit prä- und probiotikareichen Lebensmitteln, halten sich an eine FODMAP-arme Ernährung und haben vielleicht sogar intermittierendes Fasten getestet, um Entzündungen zu mindern. Trotzdem macht Ihr Bauch weiterhin Probleme? Hier könnte der Grund liegen.

Als integrativer Gastroenterologe mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit Darmpatienten fragt Marvin Singh, M.D., seine ratlosen Patienten gleich zu Beginn: „Welche Art von Kaugummi kauen Sie?“ Diese einfache Frage, die er im mindbodygreen-Podcast teilt, enthüllt oft entscheidende Hinweise auf Ihre Darmgesundheit.

Wie Kaugummi Ihren Darm beeinflusst

Viele Kaugummis enthalten FODMAPs – fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole. Das sind Kohlenhydrate, die im Dünndarm schlecht absorbiert werden, insbesondere Zuckeralkohole wie Xylitol, Mannitol oder Sorbit. „Diese Stoffe stehen oft auf zuckerfreien Produkten“, erklärt Singh.

Bei einer Low-FODMAP-Diät, die fructanreiche Lebensmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, Äpfel oder Rosenkohl meidet, können IBS-ähnliche Symptome dennoch bestehen bleiben. Schauen Sie auf die Zutatenliste Ihres Kaugummis: „Oft sind zwei oder drei FODMAPs enthalten“, sagt Singh. „Manchmal hilft es schon, den Kaugummi ganz wegzulassen.“

Sie essen den Kaugummi nicht, aber beim Schlucken des Speichels nehmen Sie die zuckerfreien Süßstoffe auf. In einem gesunden Mikrobiom mag das harmlos sein, doch bei geschwächtem Darm kann selbst eine kleine Menge Beschwerden auslösen.

Das Wichtigste im Überblick

Falls Sie Low-FODMAP einhalten, aber Darmprobleme haben, prüfen Sie Ihren Kaugummi. Tauschen Sie ihn gegen natürlich gesüßte Alternativen aus und beobachten Sie Ihr Wohlbefinden.

Möchten Sie Ihre Leidenschaft für Wohlbefinden zu einem Beruf machen? Werden Sie zertifizierter Gesundheitscoach! Erfahren Sie hier mehr.