DeuAq.com >> Leben >  >> Gesundheit

Schlechter Schlaf als Auslöser für Kopfschmerzen: Neurologin Dr. Ilene Ruhoy erklärt Ursachen und Lösungen

Schlaf ist essenziell für unser Wohlbefinden – er stärkt das Immunsystem, fördert die Darmgesundheit und vieles mehr. Bei Schlafmangel spüren wir das schnell: Müdigkeit am nächsten Tag oder gar starke Kopfschmerzen.

Im mbg-Podcast sprach die zertifizierte Neurologin Dr. Ilene Ruhoy, M.D., Ph.D., mit unserem Mitbegründer Jason Wachob über den Zusammenhang zwischen unzureichendem Schlaf und chronischen Kopfschmerzen. Hier die zentralen Erkenntnisse der Expertin.

Der wissenschaftliche Link zwischen Schlaf und Kopfschmerzen

Während des Schlafs reinigt sich das Gehirn selbst, erklärt Dr. Ruhoy: „Früher wussten wir nicht, wie das Gehirn Zelltrümmer, Abfallstoffe und Stoffwechselprodukte abbaut. Heute kennen wir das Lymphsystem dafür – und es ist im Schlaf am aktivsten.“

Erholsamer Schlaf spült entzündliche Nebenprodukte und Mediatoren aus, bereitet das Gehirn auf Regeneration vor. Fehlt Schlaf, steigt das Risiko: „Schlechter Schlaf hängt mit häufigeren Kopfschmerzen zusammen“, betont sie. „Viele Migränepatienten fühlen sich nach dem Einschlafen besser und wachen erfrischt auf. Gute Schlafhygiene lindert Migräne nachweislich.“

Praktische Tipps aus der Forschung umsetzen

Optimieren Sie Ihren zirkadianen Rhythmus, da „das Gehirn ein zirkadianes Organ ist“, sagt Dr. Ruhoy. „Wir sind evolutionär auf Sonnenauf- und -untergang, regelmäßige Mahlzeiten programmiert. In der Moderne simulieren wir das am besten mit festen Schlaf- und Aufstehzeiten sowie gleichbleibenden Essensrhythmen.“

Nutzen Sie Verdunkelungsvorhänge abends oder Weckalarme mit simuliertem Tageslicht. Bereiten Sie sich bewusst auf den Schlaf vor – das signalisiert dem Körper die Ruhephase. Ebenso entscheidend: Morgendliches Sonnenlicht. „Gehen Sie frühmorgens, idealerweise vor 10 Uhr, 20 Minuten raus. Das weckt das Gehirn für einen neuen Tag.“

Bei Kopfschmerzen und Schlafstörungen achten Sie auf Ernährung. „Magnesiummangel korreliert mit Migräne“, so Dr. Ruhoy, die selbst Magnesium einnimmt. Ergänzungen wie Magnesiumglycinat, etwa in mbgs Schlafunterstützung+, versorgen mit diesem Mineral und fördern Schlafqualität.*

Falls schlechter Schlaf Ihre Kopfschmerzen triggert: Guter Schlaf ist machbar. Halten Sie diesen Plan ein, testen Sie ein Schlaf-Supplement – und genießen Sie erholsame Nächte ohne Schmerzen.*

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit einer Nahrungsergänzungsroutine beginnen. Es ist immer optimal, einen Gesundheitsdienstleister zu konsultieren, wenn Sie überlegen, welche Nahrungsergänzungsmittel für Sie geeignet sind.