Sutton Foster wirkt genauso charmant und authentisch wie ihre ikonischen Rollen in Younger, Dunkelköpfe und Shrek the Musical vermuten lassen. Dieser Eindruck bestätigte sich bei meinem persönlichen Gespräch mit der Tony-Award-prämierten Star-Schauspielerin über ihre praxisnahe Herangehensweise an Gesundheit und Wohlbefinden.
„Ich bin ein ganz natürlicher Typ“, erzählt mir Foster am Telefon. „Ich trage nur Make-up, wenn es sein muss, und man sieht mich meist in Jeans und T-Shirt.“ Ihre Wellness-Philosophie ist ebenso unkompliziert und einladend: Sie setzt auf Langlebigkeit und ein vitales Leben ohne rigide Regeln. „Meine Tochter ist 3½, ich bin 45 – ich will mit 50 noch hinter ihr herjagen können“, erklärt sie.
Hier offenbart die Broadway-Ikone ihre bewährten Ansätze in Ernährung, Bewegung und mentaler Stärke für langfristigen Erfolg.
Sie genießt das Essen in vollen Zügen.
„Nichts ist tabu“, betont Foster. Ihre Küche ist voll mit nährstoffreichen Zutaten, doch Schokolade und Eiscreme fehlen nicht. „Diäten oder Verbote? Fehlanzeige. Mäßigung ist der Schlüssel – besonders beim Erziehen einer Kleinen.“
Statt Lebensmittel als „gut“ oder „schlecht“ zu labeln, weckt Foster bei Tochter Emily Neugier auf Vielfalt. Gemeinsam zaubern sie Pfannkuchen, Bolognese mit eigenen Tomaten oder hausgemachtes Sushi. „Smoothies mit Lactaid-Milch sind unser Hit – ich habe eine Laktoseunverträglichkeit, liebe aber echte Milch, daher Lactaid in allen Rezepten.“
Auf Snacks steht sie: „Lieber Obst oder Nüsschen wie Bananen, Mini-Orangen, Pistazien oder Cashews. Plus ein Stück dunkle Schokolade.“
In der Pandemie etablierte die Familie (mit Ehemann Ted Griffin) Rituale: Ablenkungsfreies Essen zusammen, Taco Tuesday und gemütliches Wochenendfrühstück im Bett – Emilys Wunsch.
Sie pflegt ihre mentale Gesundheit.
Neue Familienrituale sind für Foster der „Silberstreif“ in der Krise, doch sie weiß: Regelmäßigkeit ist entscheidend für die Psyche.
„Wir gehen viel raus, besonders am Wochenende: Picknicks oder Wanderungen, um Abwechslung zu schaffen. Das hilft enorm.“
In ihrer Routine: „Sport ist mein Retter. Ich kämpfe um die Stunde täglich.“ Es ist kein Kinderspiel: „Manche Tage rocke ich es, andere bin ich total niedergeschlagen. Aber jetzt ist es wie Zähnenputzen – unverzichtbar. Es hat meine mentale Gesundheit revolutioniert.“
Sie trainiert für Körper und Geist.
Dance Cardio und Pilates sind Fosters Leidenschaft – seit ihrem 4. Lebensjahr tanzt sie, essenziell für Broadway. Pandemiebedingt: Virtuelle Klassen mit Trainerin Beth Nicely. „Ich bereite mich auf Broadways Rückkehr vor.“
„Es geht um Stärke für meine Tochter, nicht Eitelkeit. Sie sagt: ‚Mama trainiert, kann ich mitmachen?‘“
Bonus: Die Online-Kurse spenden – Samstags an Save the Children, Grassroots Law Project, Color of Change. Sonntags co-hostet Foster Instagram-Lives für Actors Fund. „Geben und Gutes tun – perfekt!“
Sie lebt für Langlebigkeit und Selbstakzeptanz.
Fitness ist Priorität, doch für Wohlbefinden, nicht Aussehen. Als Ex-Tänzerin und Broadway-Star: „Druck auf ein Ideal hat mich rasend gemacht.“
„Nur mit Fokus auf Gesundheit – Herz, Lunge, Langlebigkeit. Jeglicher Vanity-Gedanke? Nein danke.“
Als Mutter: „Emily soll lernen: Fitness für Vitalität. Ich fühle mich stark, sicher – kein Body-Image-Drama.“
Mit 45: „Nie zuvor Badeanzug-sicher. Jetzt springe ich ins Wasser, spiele im Sand – ich akzeptiere mich voll. Genug vom Schämen, es hemmt nur.“
Mit Ernährung, Psyche und Fitness lebt Foster ihr Bestes. Ich nehme mir Tipps ab.
Zum Abschluss: „Ich spüre innere Kraft – das ist Langlebigkeit: Sich selbst und alle umarmen.“