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Sport bei Erkältung: Wann ist es sicher? Expertenrat für Sportler

Als engagierter Sportler kann eine Erkältung Ihren Trainingsplan empfindlich stören. In diesem Beitrag klären wir, ob und wann Sport während einer Erkältung ratsam ist – basierend auf fundierten medizinischen Erkenntnissen.

Eine Erkältung dauert oft bis zu 15 Tage. Viele möchten in dieser Phase nicht pausieren. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt, um gesund zu bleiben.

Das Immunsystem im Einsatz bei Erkältung

Während einer Erkältung mobilisiert das Immunsystem alle Kräfte gegen den Erreger. Symptome wie Fieber sind essenzielle Abwehrreaktionen, wie die Apotheken-Umschau erläutert.

Zusätzlicher Sport belastet den Körper extrem. Das Immunsystem fehlen dann Reserven für die Virusbekämpfung – Viren können sich ausbreiten. Risiken umfassen eine Verlängerung der Krankheit, Verschlimmerung der Symptome oder gar eine Ansiedlung am Herzmuskel. Laut AOK-Gesundheitsmagazin drohen daraus Herzmuskelentzündung (Myokarditis), Rhythmusstörungen oder Herzschwäche.

Sport bei starken Erkältungssymptomen

Bei folgenden Symptomen keinen Sport treiben:

  • erhöhte Temperatur/Fieber
  • Muskel- und Gliederschmerzen
  • starke Müdigkeit oder Schlappheit
  • Halsschmerzen

Erst nach Abklingen der Beschwerden langsam wieder einsteigen. Geben Sie dem Körper Erholungstage. Bei schweren Verläufen bis zu vier Wochen auf intensiven Sport verzichten.

Sogar in der Inkubationsphase kann Training den Verlauf verschlechtern. Bleiben Sie bei ersten Anzeichen lieber im Ruhezustand.

Sport bei leichten Erkältungssymptomen

Jeder Körper reagiert individuell – hören Sie auf Ihr Gefühl. Im Zweifel pausieren oder Arzt konsultieren. Bei mildem Schnupfen ist moderate Bewegung oft unproblematisch, wenn Sie sich fit fühlen.

Ein Spaziergang regt den Kreislauf an und testet Ihre Belastbarkeit. Fitnessstudio meiden: Enge Räume bergen Ansteckungsrisiken.