Ein Kamillenbad lindert vielfältige Beschwerden zuverlässig. Erfahren Sie, wann und wie Sie dieses klassische Hausmittel aus der Naturheilkunde optimal nutzen.
Kamillenbad: Wann es hilft
Kamille zählt zu den wertvollsten Heilpflanzen der Naturheilkunde. Ihre Inhaltsstoffe aus den Blüten entzünden entzündungshemmend, antibakteriell, krampflösend und wundheilend.
- entzündungshemmend
- antibakteriell
- krampflösend
- wundheilungsfördernd
Zudem beruhigt Kamille die Psyche in stressigen Zeiten. Ein Vollbad eignet sich besonders bei Hautunreinheiten am Rücken, Menstruationsbeschwerden, Bauchschmerzen und Erkältungskrankheiten.
Als Sitzbad wirkt es lindern bei Entzündungen im Anal- und Genitalbereich, Hämorrhoiden sowie Blasenentzündungen.
So bereiten Sie das Kamillenbad vor
Verwenden Sie Kamillen-Tinktur aus der Apotheke: Geben Sie 5 bis 10 Tropfen ins Badewasser. Alternativ eignen sich Kamillenteebeutel oder getrocknete Blüten:
- Gießen Sie 3 bis 5 Teebeutel mit 1 Liter heißem Wasser auf.
- Lassen Sie 10 bis 15 Minuten ziehen.
- Seihen Sie den Sud ins Badewasser.
Oder:
- Kochen Sie 50 g Kamillenblüten in 1 Liter Wasser auf, ziehen lassen (10 Minuten) und ins Badewasser geben.
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Kamillenbad: Wichtige Hinweise
Wichtig: Bleiben Sie im Vollbad maximal 20 Minuten, im Sitzbad 15 Minuten – höhere Konzentration trocknet die Haut sonst aus.
Spülen Sie nach dem Bad kurz mit kaltem Wasser ab, trocknen Sie gründlich und ruhen Sie 30 Minuten zugedeckt aus.
Wählen Sie Bio-Kamille: Konventionelle Produkte sind oft pestizidbelastet und weniger gesundheitsfördernd.