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Vitamin K: Die besten Lebensmittelquellen für Ihren täglichen Bedarf

Vitamin K ist essenziell für Blutgerinnung und starke Knochen. Als Ernährungsexperten empfehlen wir, den Bedarf über natürliche Lebensmittel zu decken. Hier finden Sie die Top-Quellen mit hohem Gehalt.

Vitamin K umfasst chemisch verwandte Stoffe mit ähnlichen Funktionen im Körper. Die wichtigsten Formen sind Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon).

  • Vitamin K1 produzieren Pflanzen und kommt reichlich in Gemüse wie Spinat oder Kohl vor. Damit decken Sie den Großteil Ihres Bedarfs ab.
  • Vitamin K2 entsteht durch Bakterien – etwa bei der Fermentation von Sauerkraut oder Joghurt. Vitamin K2 aus dem eigenen Darm wird leider nicht resorbiert, daher sind fermentierte Lebensmittel ideal.

Lebensmittel mit besonders hohem Vitamin-K-Gehalt

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt folgende Referenzwerte für den Tagesbedarf vor:

  • Frauen: ca. 60 µg,
  • Männer: ca. 70 µg,
  • Kinder: 15–50 µg je nach Alter.

Pflanzliche Lebensmittel sind die Hauptquelle. Diese enthalten über 100 µg Vitamin K pro 100 g:

Grünes Blattgemüse

  • Eisbergsalat (112,0 µg)
  • Feldsalat (200,0 µg)
  • Mangold, frisch, gegart (414,0 µg)
  • Portulak (381 µg)
  • Spinat (305 µg)
  • Rucola (250 µg)

Kohl

  • Blumenkohl, frisch (208,0 µg)
  • Blumenkohl, gegart (221,0 µg)
  • Brokkoli, frisch (121,0 µg)
  • Brokkoli, gegart (129,0 µg)
  • Chinakohl, frisch (250,0 µg)
  • Chinakohl, gegart (264,0 µg)
  • Grünkohl, gegart (225,0 µg)
  • Grünkohl, frisch (250,0 µg)
  • Rosenkohl (236 µg)

Hülsenfrüchte

  • Grüne Bohnen, getrocknet (186,0 µg)
  • Kichererbsen, getrocknet (164 µg)
  • Limabohnen, getrocknet (149,0 µg)
  • Weiße Bohnen, getrocknet (190,0 µg)

Die Werte sind Durchschnitte. Saison, Lagerung und Licht beeinflussen den Gehalt. Vitamin K ist hitzestabil, aber lichtempfindlich – lagern Sie Lebensmittel dunkel.

Vitamin K: Wichtige Funktionen und seltener Mangel

Vitamin K unterstützt entscheidende Prozesse:

  • Hemmung des Knochenabbaus (Osteoporose-Prävention)
  • Regulierung des Zellwachstums
  • Vorbeugung von Arterienverkalkung
  • Bildung von Gerinnungsfaktoren

Ein Mangel ist selten, da die Aufnahme über die Ernährung unkompliziert ist. Risikofaktoren: Langzeit-Antibiotika, Verdauungskrankheiten, Leberzirrhose oder Neugeborenenstatus.