Ein neues Hobby wie Yoga zu beginnen, kann einschüchternd wirken – besonders das erste Mal in einem Studio, wo Anfänger und Fortgeschrittene oft gemischt sind. Aus jahrelanger Erfahrung als Yoga-Lehrer weiß ich: Mit den richtigen Vorbereitungen wird aus Nervosität pure Entspannung.
Hier sind 12 praxisnahe Schritte, die Ihnen helfen, zen-mäßig einzusteigen:
1.Wissen Sie, was Sie mitbringen sollten
Studios bieten in der Regel Matten, Blöcke, Gurte, Decken und andere Hilfsmittel an. Mieten Sie eine Matte oder bringen Sie Ihre eigene mit – es lohnt sich erst, wenn Yoga Ihnen Spaß macht. Ein Handtuch ist immer praktisch.
2.Vermeiden Sie Essen vor dem Unterricht
Lassen Sie mindestens eine Stunde für die Verdauung. Eine Pizza Kopfüber? Keine gute Idee.
3.Kleiden Sie sich für den Erfolg
Wählen Sie bequeme, leicht sitzende Sportkleidung, die Bewegungsfreiheit bietet. Damen: Ein enges Top verhindert Blamagen in Umkehrhaltungen. Herren: Achten Sie auf undurchsichtige Shorts. Schichten Sie für Aufwärmen und Abkühlen.
4.Lassen Sie Extras zu Hause
Ballkappen, Sonnenbrillen, Uhren und Schmuck bleiben im Auto oder in der Tasche.
5.Kommen Sie früh an
Erscheinen Sie 10 Minuten vor Kursbeginn, um einen Platz zu sichern und Requisiten vorzubereiten. Beim ersten Mal im Studio: 15 Minuten früher für Anmeldung und Vorstellung beim Lehrer.
6.Keine Schuhe im Studio
Nach der Anmeldung Schuhe aus. Stellen Sie sie beim Eingang ab. Socken sind okay bis zum Start, dann ausziehen, um nicht auszurutschen.
7.Lassen Sie Ablenkungen vor der Tür
Handy aus, Matte ausrollen, entspannen. Der Weg zur Matte ist oft der größte Schritt – auch für Profis.
8.Stellen Sie sich dem Lehrer vor
Bei neuem Kurs oder Lehrer: Melden Sie sich als Anfänger und nennen Sie Verletzungen oder Beschwerden.
9.Chanting kann vorkommen
Kurse starten oft mit einem gemeinsamen 'Om', einer vibrierenden Schwingung. Am Ende folgt meist 'Om' und 'Namaste' – 'Ich ehre das Licht in dir'. Mitmachen oder ruhig zuhören ist gleichermaßen willkommen.
10.Erwarten Sie Anpassungen
Der Lehrer könnte Sie berühren, um Ausrichtung zu korrigieren und Posen zu vertiefen. Sagen Sie leise Bescheid, wenn Berührungen nicht gewünscht sind.
11.Änderungen sind in Ordnung
Nicht jede Pose muss perfekt sein. Ruhen Sie in der Kindhaltung: Auf die Knie gehen, Fersen zu den Gesäßbacken, beim Ausatmen nach vorn beugen, Stirn auf den Boden. Lassen Sie Schultern entspannen.
12.Overspringen Sie Savasana nicht
Klassen enden mit Minuten in der abschließenden Entspannung (Savasana) – Rückenlage, Geist beruhigen. Das ist der Höhepunkt.