Wie Studien zeigen, fördern fermentierte Lebensmittel – wie Kimchi oder griechischer Joghurt – die Darmgesundheit durch natürliche Probiotika. Das ist wissenschaftlich belegt.
Falls Sie sich fragen, ob Ihr Lieblingsbier ähnliche Vorteile bietet: Nicht exakt, aber der Trend lohnt sich dennoch.
Barkeeper und Mixologen weltweit experimentieren mit Fermentation. Für sie zählt primär der Genuss: Moderne Techniken wie Fassreifung kombiniert mit traditioneller Gärung ergeben einzigartige Kreationen.
Ein fermentierter Cocktail in der Bar ersetzt kein Kimchi – aber nach Feierabend klingt ein Glas Kimchi weniger verlockend, oder?
Hier empfehlenswerte Adressen, die auf Fermentation setzen:
SCHUPPEN
Healdsburg, Kalifornien
In dieser nordkalifornischen Perle mixen sie alkoholfreie Getränke mit hausgemachtem Kombucha oder Kefirwasser an der Fermentation-Bar. Probieren Sie die hausgemachten Shrubs aus Essig, Kräutern und saisonalem Obst. Für Zuhause: Heimbrausets vom Shed für eigenes Kombucha.
GYST
Minneapolis, Minnesota
Dieses innovative Bar-Restaurant, gegründet von zwei Schwestern (GYST bedeutet Hefe im Altenglischen), serviert fermentierte Speisen und Getränke wie Apfelwein und Bier. Highlight: Bloody Mary aus fermentiertem Tomatensaft. Monatliche Workshops vermitteln Fermentationsknow-how.
GRILL GRILLEN
San Diego, Kalifornien
Diese renommierte Bar setzt mit ihrem Fassreifungsprogramm auf lokale Früchte und Kräuter. Die „Champagnermethode“ altert Cocktails drei Monate mit Champagnerhefe – Ergebnis: Sprudelnde Moscow Mule, Cosmo & Co.
EIN BRAUER IN IHRER NÄHE
Der Boom saurer Biere hält an – schauen Sie im lokalen Regal nach. Frische, lokale Biere gären natürlich, Sour Ales und Lambics besonders intensiv für einzigartigen Geschmack.
Hilft das dem Darm? Möglicherweise. Doch genießen Sie sie vor allem wegen des Geschmacks – in Maßen. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl.