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Tai Chi verbessert Stimmung und Lebensqualität bei Herz-Kreislauf-Patienten – Studie der University of Arizona

Tai Chi ist eine uralte chinesische Praxis, die achtsame Bewegungen mit tiefer Atmung verbindet. Weltweit beliebt neben Yoga und Qigong, bietet sie nachweislich Linderung bei Rückenschmerzen, besseres Gleichgewicht und Stressreduktion.

Eine aktuelle Meta-Analyse der University of Arizona zeigt: Tai Chi hebt die Stimmung und Lebensqualität von Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen spürbar an.

Die Studie zu den Wirkungen von Tai Chi

Diese Forschung fasst 15 klinische Studien zusammen und analysiert Daten von 1.853 Patienten im Durchschnittsalter von 66 Jahren – 56 Prozent Männer, 44 Prozent Frauen. Die Erkrankungen umfassten koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck und mehr.

Ergebnis: Tai Chi mindert psychischen Stress und Depressionen – häufige Begleiter von Herzpatienten – und steigert die allgemeine Lebensqualität.

Die Mechanismen sind nicht vollständig erforscht, doch Studienautorin Ruth Taylor-Piliae, Ph.D., betont die Rolle von Atmung und Haltung: „Bei Tai Chi achten Sie auf eine optimale Körperhaltung, was die Stimmung hebt. Flache Atmung hingegen fördert Stress und Angst.“

Wer profitiert von dieser sanften Übung?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehen oft mit körperlichen und seelischen Belastungen einher. Tai Chi als niedrigschwellige Aktivität eignet sich ideal, um die Lebensqualität zu verbessern. Mit wieder geöffneten Studios können Patienten lokale Kurse ausprobieren – anfangs idealerweise mit einem qualifizierten Trainer, um Verletzungen zu vermeiden. Danach empfehlenswert: Online-Kurse wie mindbodygreen's The Complete Guide to Tai Chi mit Michael Taylor.

„Tai Chi passt sich jedem Alter und Fitnesslevel an“, erklärt Taylor-Piliae. „Auch nach Herzinfarkt oder Schlaganfall ideal für Rehabilitation: Es stärkt das Gleichgewicht und die geistige Gesundheit.“