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Keine Toleranzentwicklung bei CBD: Zwei Expert:ärzte klären auf

Die Einnahme von Vollspektrum-Hanfprodukten mit CBD ist ein bewährter Ansatz, um Stress, Angstzustände und Schmerzen zu lindern – ohne auf starke verschreibungspflichtige Medikamente oder Stimulanzien angewiesen zu sein.*

Obwohl die Erforschung dieser pflanzlichen Medizin noch im Gange ist, beruht ihr entspannender Effekt auf der Interaktion mit dem Endocannabinoid-System (ECS). Dieses System sorgt für das innere Gleichgewicht des Körpers und reguliert alles von Energieniveau bis Immunantwort. CBD und andere Hanfverbindungen wirken auf ECS-Rezeptoren und fördern so Ruhe und Ausgeglichenheit, selbst in stressigen Phasen.* Doch wie lange halten diese Effekte an – und lassen sie mit der Zeit nach?

Genau diese Frage haben wir zwei renommierten CBD-Expert:innen gestellt: Bonni Goldstein, M.D., eine kalifornische Ärztin und Autorin des bevorstehenden Buches Cannabis Is Medicine, sowie Dani Gordon, M.D., double board-zertifizierter Arzt aus Großbritannien und Autor von The CBD Bible. Hier teilen sie ihr Wissen darüber, ob eine Toleranz gegenüber CBD entsteht oder ob Entzugserscheinungen zu befürchten sind.

Bauen Sie eine Toleranz gegenüber Hanfextrakten auf?

Kurz und bündig: Nein, bei CBD und Hanfextrakten mit sehr geringem THC-Gehalt (per Definition unter 0,3 %) entwickeln Menschen keine Toleranz. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass man mit der Zeit ‚immun‘ gegen CBD wird oder höhere Dosen braucht, um denselben Effekt zu erzielen“, erklärt Goldstein gegenüber mbg.

Der Grund liegt in der Bindungsweise von CBD an ECS-Rezeptoren. Im Gegensatz zu THC unterstützt CBD das System indirekt, ohne direkte Anweisungen zu geben. THC hingegen bindet direkt wie ein Schlüssel ins Schloss – und der Körper reagiert darauf mit Toleranzbildung.

„Bei wiederholter hoher THC-Exposition ziehen sich die Rezeptoren in die Zelle zurück und werden weniger verfügbar. Das nennt man Rezeptor-Downregulation“, beschreibt Goldstein. Dadurch braucht es mehr THC für den gleichen Effekt, was zu Toleranz und potenziellen Entzugserscheinungen bei abruptem Absetzen führt.

„Beim Absetzen von CBD treten keine Entzugserscheinungen auf, wie sie bei THC möglich sind“, ergänzt Gordon. „Manchmal kehren Symptome auf den Ausgangswert zurück, was irrtümlich als Entzug missverstanden wird – doch das ist es nicht, soweit unser Wissen reicht.“

Den idealen Dosierbereich finden

Sobald Sie Ihre passende Dosis gefunden haben, können Sie CBD langfristig einnehmen, ohne Anpassungen.

„Starten Sie niedrig mit 10–15 mg zwei- bis dreimal täglich und steigern Sie über Wochen, bis der gewünschte Effekt eintritt“, rät Gordon. Oft reichen 60 mg pro Tag für Stress und Schmerzen, doch individuelle Unterschiede spielen eine Rolle. Notieren Sie Dosierung und Wirkung.

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Zusammenfassung

Im Unterschied zu THC bindet CBD nicht direkt an ECS-Rezeptoren und führt daher nicht zu Toleranz. Mit niedriger Einstiegsdosis und schrittweiser Steigerung finden Sie Ihre langfristige Lösung gegen Stress und Angst.*