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3 bewährte Tipps von Beckenboden-Physiotherapeutin Ariella Pohl für regelmäßigen Stuhlgang

Seien wir ehrlich: Jeder kennt diese unangenehmen Momente auf der Toilette, in denen man wartet und hofft, dass sich etwas bewegt. Als erfahrene Beckenboden-Physiotherapeutin teilt Ariella Pohl aus District Performance & Physio praktische Strategien, um Ihren Darm natürlich anzuregen und das Badezimmererlebnis zu verbessern.

Sie kennen bereits Basics wie Probiotika, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung. Pohl ergänzt diese mit gezielten Tipps für gesunde Darmrhythmik – ohne Übertreibungen.

1. Etablieren Sie eine feste Routine

Die beste Methode für regelmäßigen Stuhlgang: Täglich zur gleichen Zeit auf die Toilette gehen. Ihr Körper gewöhnt sich daran und unterstützt so eine natürliche Darmentleerung.

In einem Video auf Instagram von District Performance & Physio rät Pohl, 20 bis 30 Minuten nach dem Essen zu gehen. Das aktiviert die Verdauung – der Drang danach ist physiologisch normal, da der Dickdarm Platz für neue Nahrung schafft.

2. Atmen Sie beim Pressen aus – halten Sie nicht die Luft an

Bei morgendlicher Anstrengung pressen viele zu fest und halten den Atem an. Das verschlimmert es nur, erklärt Pohl: Atmen Sie stattdessen aus. So entspannt sich der Körper, der Beckenboden löst sich und der Stuhlgang gelingt leichter.

3. Erhöhen Sie Ihre Füße

Ihre Sitzposition beeinflusst den Stuhlgang maßgeblich. Durch Hochlegen der Füße (z. B. mit einem Hocker oder Untersetzer) nimmt der Körper die natürliche Hockhaltung ein, Pressen wird überflüssig. Studien belegen: Solche Hilfsmittel reduzieren den Druck und machen Toilettengänge effektiver.

Zusammenfassung

Regelmäßiger Stuhlgang ist essenziell für Ihr Wohlbefinden. Individuelle Häufigkeiten variieren, doch die meisten Menschen entleeren 1–3 Mal täglich den Darm. Probieren Sie Routine, richtige Atmung und optimale Haltung – für spürbar bessere Ergebnisse.