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Viele Multivitamine fehlen essenzielle Mineralien: Was Ernährungsexpertin Dr. Ferira rät

Ungeachtet der Werbebotschaften Ihrer Lieblings-Gesundheits-Influencer auf Instagram sind nicht alle Multivitamine gleichwertig – egal, wie trendy das Produkt oder seine Verpackung wirkt. Das gilt auch für etablierte Klassiker.

Multivitamine können Ihre Gesundheit nachweislich fördern. Ein hochwertiges Präparat schließt Nährstofflücken bei Vitaminen und Mineralstoffen, unterstützt Langlebigkeit, Immunsystem, Gehirngesundheit und mehr.*

Die Wirkung hängt jedoch von der Formel ab. Leider gibt es zahlreiche unvollständige Multivitamine, die als All-in-One-Lösung vermarktet werden.

Wie Ashley Jordan Ferira, Ph.D., RDN, Vice President of Scientific Affairs bei mindbodygreen (mbg), betont: „Es gibt keine Ernährungspolizei, die prüft, ob Ihr ‚vollständiges‘ Multivitamin wirklich vollständig ist. Sie müssen das selbst überprüfen.“

Bei Abstrichen ziehen oft Mineralien den Kürzeren.

Vielen Multivitaminen fehlen Schlüsselmineralien

Sie denken vielleicht, Eisen, Zink, Kalzium und Magnesium reichen aus. Doch es gibt viele weitere Mineralien für optimale Gesundheit und Körperfunktionen*, die in vielen Formeln fehlen – so Ferira, Ernährungswissenschaftlerin und Supplement-Expertin.

Makromineralien

Ein gutes Multivitamin sollte Calcium, Magnesium und Kalium enthalten. Diese Lücken sind weit verbreitet, doch viele Präparate bieten sie nicht oder nur in geringen Mengen.

„Makromineralien sind voluminös und teuer in Premium-Formen“, erklärt Ferira. Daher werden sie oft reduziert oder weggelassen.

Zu den Makromineralien zählen auch Elektrolyte wie Natrium, Chlorid und Phosphor (meist ausreichend über die Ernährung) sowie Schwefel. Letzteres hat keinen RDA, da es über proteinreiche Aminosäuren wie Methionin und Cystein aufgenommen wird. Diese finden Sie selten in Multis (außer in Pulvern mit Salz für Geschmack).

Fokus auf Calcium, Magnesium und Kalium: Viele Marken lassen Calcium aus Männervitaminen weg – ein großer Fehler, sagt Ferira.

„Männer brauchen ebenso 1.000 mg täglich bis 50, dann 1.200 mg ab 51 – identisch mit Frauen. Knochengesundheit gilt für alle!* Fast 40 % der Bevölkerung haben eine Calciumlücke.“

Mikromineralien

Eisen, ein Spurenelement, fehlt oft in Männervitaminen und für Ältere. „Eisen ist essenziell für rote Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren“, sagt Ferira. Frauen im fruchtbaren Alter brauchen mehr (18 mg vs. 8 mg bei Männern), aber pflanzliche Ernährung erhöht den Bedarf aller, da bioverfügbares Eisen hauptsächlich in Fleisch steckt.*

Viele Multis liefern zu wenig oder gar keine Spurenelemente wie Zink, Jod, Selen, Kupfer, Mangan, Molybdän und Chrom. „Diese essentiellen Mikromineralien spielen vielfältige Rollen im Körper“, betont Ferira. Seltener: Bor, Kieselsäure für Knochen- und Hautgesundheit.*

Warum das entscheidend ist

„‚Multi‘ steht für Multivitamin-Mineralstoff-Supplement – vom Lateinischen multus ‚viel‘“, erinnert Ferira. Kunden erwarten eine breite Palette.

Sparen an Mineralien macht Formeln unvollständig und schränkt Vorteile ein. Bei 38 % Calciummangel wollen Sie ein Multi, das hilft, oder?

So finden Sie ein mineralreiches Multivitamin

Ferira rät, auf Folgendes zu achten:

  • Makromineralien: Calcium, Magnesium und Kalium
  • Mikromineralien: Eisen, Zink, Jod, Selen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Chrom
  • Spurenmineralien (Bonus): Bor, Kieselsäure u. a.

Das Fazit

Premium-Multis bieten diese Mineralien in wirksamen Dosen und bioverfügbaren Formen wie Zinkbisglycinat (hohe Aufnahme, magenschonend). Oft Chelate oder Meeresmineralien.*

Eine vollständige Formel zu finden, erfordert Etikettenlektüre. Daher hat mbg das ultimate Multivitamin+ entwickelt: Vollständige Mineralpalette plus Vitamine und Langlebigkeitsstoffe in Top-Formen.*

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt vor einer Supplement-Routine. Optimal: Sprechen Sie mit einem Gesundheitsprofi.