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Marihuana: Keine Überdosierungen, aber reale Gefahren für Gesundheit und Gesellschaft

Vor ein paar Tagen veröffentlichte die Huffington Post einen Artikel: „Hier ist, wie viele Menschen letztes Jahr Marihuana tödlich überdosiert haben“, der mit der provokanten „NULL“-Grafik auflief, die Sie unten sehen können.

Obwohl es zutrifft, dass keine Konsumenten an einer Überdosis starben, ist Marihuana keineswegs harmlos und trägt zu vielen vermeidbaren Tragödien bei.

Viele Leser übersehen, dass diese Zahlen die schädlichen Folgen für Jugendliche und Erwachsene nicht widerspiegeln. Marihuana bleibt vor und nach der Legalisierung die häufigste Droge in stationären Reha-Programmen. Denken Sie an tragische Fälle von Kindern mit Heroin-Überdosen – die CDC-Statistiken betonen dies –, so wird Heroin verurteilt. Doch oft begann alles mit Alkohol und Marihuana, das eskalierte.

"Keine Überdosierung" wird fälschlich als "kein Problem" missverstanden. Wir brauchen fundierte Informationen.

Ein großes Risiko ist das Fahren unter Marihuana-Einfluss. Auch wenn betroffene Fahrer unversehrt ankommen, gefährden sie andere unnötig. Bei tödlichen Unfällen mit Alkohol wird Marihuana im Blut selten erwähnt – unsere Testmethoden sind unzureichend, was Daten verzerrt.

Das Fahren unter Marihuana-Einfluss ist eine reale Bedrohung, die wir noch ungenau messen – doch es verursacht Unfälle und Todesfälle.



In Colorado zeigen Edibles schwere Effekte: Halluzinationen, Paranoia und Wahnvorstellungen. Manche enden in „schlechten Trips“, andere in Suizid oder Mord. Das sind dokumentierte Fälle, verursacht durch den Glauben an „sicheres, natürliches“ Marihuana.

Der unregulierte Edibles-Markt tarnt hochpotente THC-Dosen als Süßigkeiten, was zu Überkonsum führt.

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Da niemand mit solcher Nachfrage rechnete, reguliert die Regierung nun Etikettierung und Dosierung strenger, um Missbrauch zu verhindern. Ob das hilft, zeigt die Zeit.



Lassen Sie sich nicht von Infografiken täuschen: Marihuana verursacht keine Überdosen, fügt aber unserer Gesellschaft erheblichen Schaden zu.