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Trinken bei Hitze: Kalte oder lauwarme Getränke? Experten-Tipps der DGE

Bei hohen Temperaturen ist ausreichend Trinken essenziell für Ihre Gesundheit. Wir klären, wie viel Flüssigkeit Sie täglich brauchen und ob kalte oder lauwarme Getränke im Sommer optimal sind – basierend auf Empfehlungen der Verbraucherzentrale und DGE.

Warum ausreichend Trinken bei Hitze so entscheidend ist

Bei steigenden Sommertemperaturen gilt: Achten Sie auf genügend Flüssigkeitsaufnahme. Die Verbraucherzentrale empfiehlt eineinhalb bis zwei Liter pro Tag.

In Hitzewellen oder bei körperlicher Belastung sollten Sie das Drei- bis Vierfache trinken. So bleiben Sie fit und vermeiden Kreislaufprobleme, Schwindel und Kopfschmerzen.

Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt. Durch Schwitzen verlieren Sie viel Flüssigkeit – gleichen Sie das aus, indem Sie vor dem Durst trinken. Ergänzen Sie mit wasserreichen Lebensmitteln wie Melonen, Erdbeeren, Gurken oder Tomaten.

Bei Hitze trinken: Kalte oder lauwarme Getränke?

Bei Hitze greifen viele zu eiskalten Getränken. Optimal sind jedoch lauwarme Temperaturen – weder zu heiß noch zu kalt. Warme Getränke fördern Schwitzen, kalte lassen den Körper extra Wärme produzieren, um sie auf Körpertemperatur zu bringen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Mineral- und Leitungswasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetee als ideale Durstlöscher. Variieren Sie mit Zitronensaft, Pfefferminze oder frischem Ingwer. Fruchtsaftschorlen (1 Teil Saft, 3 Teile Wasser) sind ebenfalls geeignet.

Meiden Sie zucker- und kalorienreiche Getränke wie Limonaden, Eistee, Fruchtsäfte oder Nektare – sie fördern Übergewicht. Priorisieren Sie Wasser oder Tee, doch bei Bedarf ist auch Limonade besser als nichts.

An heißen Tagen reduzieren Sie Kaffee und Alkohol stark. Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl von der DGE erklärt: Koffein belastet den Kreislauf zusätzlich, Alkohol wirkt dehydrierend (Redaktionsnetzwerk Deutschland).