Sie müssen Ihren Impftermin absagen? Es gibt bewährte Wege, dies zu tun. Als Experten für Impfprozesse zeigen wir Ihnen die Optionen und empfehlen, wann eine Absage ratsam ist.
Gründe für die Absage eines Impftermins
Ein Impftermin absagen zu müssen, ist unlästig, aber machbar. Viele Impfzentren bieten zudem terminfreies Impfen an. Typische Gründe sind:
- Berufliche Verpflichtungen: Bei Schichtarbeit lässt sich nicht immer planen. Wenn Sie arbeiten müssen und keinen Urlaub nehmen können, ist eine Absage nötig.
- Gesundheitliche Probleme: Bei schwerer Erkrankung oder Fieber vor dem Termin dürfen Sie die Impfung nicht erhalten.
- Persönliche Umstände: Wie ein Todesfall in der Familie oder ein früherer Impftermin machen eine Stornierung erforderlich.
Werden Sie krank, verschieben Sie den Termin idealerweise. Bei ärztlich vereinbarter Corona-Impfung rufen Sie am besten an. Impfzentren bieten Corona-Hotlines oder Online-Funktionen wie „Zweittermin verschieben“.
Wichtig: Mit Vermittlungscode aus der Terminbestätigung können Sie absagen.
Impftermin absagen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Sagen Sie den Termin spätestens drei Tage im Voraus ab – unabhängig vom Anbieter. So ermöglichen Sie Nachrückern eine Chance.
Absage online oder telefonisch, am besten wie bei der Buchung. Impfzentren haben spezielle Hotlines (je Bundesland auf Portalen einsehbar). Benötigt: Registrierungsnummer, Passwort, Geburtsdatum.
Bei Hausarzttermin und Warteliste: Löschen Sie den Portal-Account. Kein Grund erforderlich.
Konsequenzen bei No-Show
Leider sagen viele Termine nicht ab, was Kosten verursacht und Debatten über Bußgelder auslöste – derzeit aber vom Tisch. Solidarisches Handeln beschleunigt den Impfprozess und die Herdenimmunität.
Nach der zweiten Dosis sind Sie vor dem Coronavirus geschützt. Holen Sie nach Absage schnell einen neuen Termin. Dieser Rat gilt für Deutschland; prüfen Sie lokale Regelungen anderswo.